Kriegerische Konflikte deuten auf eine unsichere Zukunft

Jan Dürkop, 2. stellvertretender Bürgermeister des Fleckens Lutter, hielt die Gedenkrede am Ehrenmal. Zuvor wurde ein Gottesdienst begangen. (Foto: Süpke)

Volkstrauertag in der Samtgemeinde Lutter / Gemeinden gedenken den gefallenen Soldaten

Jedes Jahr wird der Volkstrauertag in Gedenken an die gefallenen Soldaten der vergangenen Kriege begangen. Auch in der Samtgemeinde Lutter gedachten die Bürger am Sonntag den im Kampf gefallenen Soldaten.
Die aktuelle Situation auf der Welt, das machte Pfarrer Martin Stützer im Gottesdienst in der St. Georg-Kiche in Lutter am Barenberge deutlich, ist sehr besorgniserregend. In vielen Ländern der Erde wird Krieg geführt und vor allem der schwellende Konflikt im Gaza-Streifen gibt großen Anlass zur Sorge. Auch deutsche Soldaten sind den Gefahren kriegerischer Auseinandersetzungen, beispielsweise in Afgahnistan oder Somalia, ausgesetzt.
Die musikalische Note wurde dem Gottesdienst vom Männergesangverein Germania Lutter verliehen. Die Sänger brachten die Lieder „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Sanctus“ und „Dona Bobis pacem“ zu Gehör.
Im Anschluss an den Got­tesdienst schritt die Trauergemeinschaft, der neben der Freiwilligen Feuerwehr auch der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes angehörte, zum Ehrenmal.
Die Rede am Ehrenmal wurde vom 2. stellvertretenden Bürgermeister des Fleckens Lutter, Jan Dürkop, gehalten. Dürkop appellierte mit seinen Worten an die Menschen und formulierte die Hoffnung, dass kriegerische Auseinandersetzungen endlich der Vergangenheit angehören müssen, damit Leid und Elend nicht weiter um sich greifen kann.
Auch Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt wohnte der Veranstaltung zum Volkstrauertag bei.