„Logische Fortführung des Regionsgedanken“

Landrat Thomas Brych befürwortet die Weiterentwicklung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig.

Landrat begrüßt Weiterentwicklung des ZGB zu einem Regionalverband

Goslars Landrat Thomas Brych begrüßt den jüngst von den Koalitionsfraktionen und der FDP im Landtag eingebrachten Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) zu einem Regionalverband.

„Das Vorhaben, dem neuen Regionalverband erweiterte Zuständigkeiten zu übertragen, halte ich für eine logische Fortführung des Regionsgedankens. Durch diesen Schritt kann die Region künftig noch enger zusammenrücken und sich gemeinsam positionieren“, erklärt Landrat Thomas Brych.
Die geplante Einrichtung eines Verbandsrates, dem alle Hauptverwaltungsbeamten der drei Städte und fünf Landkreise angehören sollen, sieht der Chef der Goslarer Kreisverwaltung besonders positiv: „Dieses Gremium erlaubt es meinen Kollegen und mir, Probleme zu besprechen, uns in wichtigen Themen abzustimmen und Empfehlungen gegenüber der Verbandsversammlung abzugeben.“ Von der Empfehlung des Verbandsrates, so sieht es der Gesetzentwurf vor, darf die Verbandsversammlung nur mit der Mehrheit der Stimmen ihrer gesetzlichen Vertreter abweichen.
Auch bei den Aufgaben, die der Regionalverband Großraum Braunschweig zur Förderung der Regionalentwicklung künftig übernehmen soll, sieht Landrat Brych grundsätzlich positive Ansätze. So soll der Verband weiter für Regionalplanung und öffentlichen Nahverkehr zuständig sein. Erweitert werden sollen die Aufgaben künftig um die Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes, die Bereitstellung von Daten zur Strukturentwicklung, die Erarbeitung touristischer Konzepte, das Betreiben von Regionalmarketing sowie die Koordinierung des Angebotes regional bedeutender Gewerbegebiete.
Goslars Landrat spricht sich seit seinem Amtsantritt im Juni 2013 klar für eine Regionsbildung mit Blick in Richtung des Großraumes Braunschweig aus. „Die Region rund um Braunschweig ist eine der ältesten Industrieregionen Europas, ist wirtschaftlich eng verknüpft und wird ihr Entwicklungspotenzial in den kommenden Jahren noch stärker entfalten. Die Chance, diesen Prozess aktiv mitzugestalten, sollten wir nicht verstreichen lassen“, erklärt der Landrat abschließend.