Nächste Phase bei Deponiesanierung

Deponie Morgenstern: Kreisverwaltung will Machbarkeit einer Quellsanierung prüfen lassen

Die Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Morgenstern erreichen eine neue Phase. Die im April in einer Tiefenbohrung festgestellten Schadstoffe sollen möglichst schnell herausgeholt werden. Die Kreisverwaltung wird dazu die Machbarkeit einer Quellsanierung prüfen. Für die Beurteilung, ob Wasser aus dem Morgensterngelände abfließt, soll ein sogenanntes hydraulisches Systemmodell erarbeitet werden. Außerdem laufen die hydrologischen und chemischen Untersuchungen an den vorhandenen Messstellen weiter. In einem weiteren Schritt soll dann entschieden werden, ob weitere Bohrungen und Untersuchungen erforderlich sind. Die im April bei einer Schnellanalyse festgestellten Schadstoffe im Grundwasser wurden bestätigt. Weitere Stoffe wurden nicht ermittelt. Das Grundwasser enthält zum Teil hohe Gehalte von Lösemitteln. Auch Dioxine und Furane wurden gefunden. Nach wie vor gibt es aber in allen Messstellen außerhalb des Standortes Morgenstern unauffällige Werte.


Mehr erfahren Sie in der Ausgabe vom 23. Mai des Seesener Beobachters.