Neue Beschilderungsrichtlinien für Wanderwege

Harzklub-Hauptvorstand tagt am Donnerstag, 7. Oktober

Harz (Sab). Etwa 10.000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege werden von den Harzklub-Zweigvereinen unterhalten. Dazu kommen etwa 4000 Ruhebänke und 53000 Wegemarkierungen. Die bekanntesten Wanderwege sind der „Harzer Hexenstieg“ und das „Grüne Band“. Normale Tageswanderungen, „Familienwanderungen“, „Seniorenwanderungen“, „Kurgast-Wanderungen“ oder wie kürzlich die „Sternwanderung“ nach Lautenthal, werden auf diesen Wegen angeboten. Seit 1890 hat sich an der Ausschilderung der Wanderwege nicht viel geändert. Noch immer gelten die Richtlinien für die einheitliche Beschilderung, unter anderem zu erkennen an den Hinweistafeln mit dem Harzklub-Emblem, der Nummer des Wanderweges und die Angabe zum nächsten Ziel.
Seit Beginn der Wiedervereinigung gibt es insbesondere im Ostharz Bestrebungen, neue Beschilderungsrichtlinien zu erlassen. Im Ostharz befinden sich die meisten Wälder in Privatbesitz. Und das, so der Harzklub-Hauptvorstand mit seinem Hauptwegewart Alfred Ahland und dem Hauptwanderwart Henner Künne, erfordere eine Erneuerung der Richtlinien. Über Einzelheiten wird der erweiterte Hauptvorstand am Donnerstag, 7. Oktober, in Thale diskutieren. Aber das ist nicht alles, was auf der Tagesordnung steht. Eine Nachbetrachtung des Harzer Heimattages in Bad Grund am 11. Juli, die Nachbereitung des Deutschen Wandertages in Freiburg im August und ein Rückblick auf die am 19. September stattgefundene Sternwanderung nach Lautenthal erfolgen ebenso. Vorbereitungen werden für den 21. Jahrestag der Brockenmaueröffnung am 3. Dezember getroffen. Die Mittelanforderungen der Hauptfachwarte für das Jahr 2010 und die Vorbereitung der 125-Jahrfeier des Harzklubs sind weitere Themen.