Nordharzer Reservisten üben auf der Weser

Für die Nordharzer Reservisten stand jüngst eine Pionierausbildung auf der Weser auf dem Programm. Das Training war hervorragend organisiert und auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. (Foto: bo)

Pionierausbildung bereitet allen Teilnehmern bei tollem Wetter große Freude

So bereitet Ausbildung Spaß und Freude: „Gute Vorbereitung, tolles Wetter und motivierte Einstellung“. Kürzlich führte die Kreisgruppe (KrG) Harz im Reservistenverband eine Pionierausbildung auf der Weser zwischen Höxter und Holzminden durch.
Pünktlich um 7 Uhr hieß Kreisvorsitzender Hauptfeldwebel (HptFw) d. R. Hartmut Dege am Wasserplatz des Panzerpionierbataillons (PzPiBtl) 1 in Holzminden 24 aus dem Harzraum angereiste Reservisten willkommen. Danach erfolgte die Verlegung zur Startstelle in der Nähe des Schlosses Corvey in Höxter.
Für die Pionierausbildung stellte das PzPiBtl 1 drei Schlauchboote inklusive der erforderlichen Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Die vorgeschriebene Sanitätsbetreuung hat das Sanitätszentrum Höxter übernommen. Nach etwa der Hälfte der 12 Kilometer langen Ausbildungsstrecke auf der Weser ließ der Leitende, HptFw d.R. Mario Schalitz-Schmidt, die Boote anlegen, um für die Soldaten der Reserve Verpflegung zu empfangen. Der Feldwebel für Reservisten im Landeskommando Niedersachsen, Stabsfeldwebel Kai Hurrelmann, servierte seinen Kameraden, die zuvor schweißtreibend die Schlauchboote mit Paddeln flussabwärts in Richtung Holzminden steuerten, Bockwurst und Brötchen. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer ein großes Verpflegungspaket. Platzwart Schulz des Wasserübungsplatzes Holzminden lobte das disziplinierte Verhalten der Harzer Reservisten. Die gut einstündige Autoanfahrt hat sich gelohnt. Eine gelungene Veranstaltung, so das Resümee der begeisterten Teilnehmer.