Polizei fasst kriminelles Quintett

Die Polizei hat am Donnerstag letzter Woche eine Gruppe von fünf Männern festgenommen, die im dringenden Verdacht stehen in den vergangenen Monaten mehrere Raubzüge verübt zu haben.

Fünf Hildesheimer waren seit Anfang des Jahres auf Raubzug in der Region / Renter waren meist die Opfer

Beamten der Polizei Goslar ist es gelungen, eine Gruppe von fünf Tatverdächtigen aus Hildesheim das Handwerk zu legen. Die Polizisten griffen nach einem Einbruch des Quintetts am letzten Donnerstag in Salzgitter zu. Die Männer wurden vorläufig festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft.
Die fünf Täter im Alter zwischen 20 bis 34 Jahren haben seit Anfang des Jahres 2013 sieben Einbrüche und Raubstraftaten sowie drei Trickdiebstähle verübt. Ihre Opfer waren Senioren und alleinlebende Menschen. Die Tatorte erstrecken sich über die Landkreise Goslar, Peine, Hildesheim und Gifhorn. Darüber hinaus wurden auch Taten in der Stadt Salzgitter und der Samtgemeinde Baddeckenstedt verübt. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen sind Beamte der Polizei Goslar den Männern auf die Spur gekommen.
Das Quintett hat vor den Taten einige Wohngebiet ausspioniert. Dazu haben sie sich als Schrottsammler, Gärtner und Mitarbeiter von Versorgungsbetrieben ausgegeben. Auf diese Art haben sie auch ihr letztes Opfer, eine 93-jährige alleinstehende Frau aus Salzgitter, ausgemacht.
Am letzten Donnerstag brachen die Tatverdächtigen dann in das Haus der Rentnerin ein. Im Zuge dieser Aktion griff ein mobiles Einsatzkommando der Polizeidirektion Braunschweig zu und nahm die Männer vorläufig fest. Bisher haben die fünf Diebe zu den Vorfällen geschwiegen.
Auf Antrag der Braunschweiger Staatsanwaltschaft wurden die Täter im Alter von 20, zweimal 24, 29 und 34 Jahren am Freitagnachmittag dem Richter beim Amtsgericht Braunschweig vorgeführt. Er erließ gegen alle Beschuldigten Untersuchungshaftbefehle.
Die umfassende Spurenlage muss nun von der Polizei weiter ausgewertet werden, und kann unter Umständen zum Nachweis weiterer Taten führen, die auf das Konto der fünf Männer gehen. Eine genaue Schadenssumme kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht von den Beamten beziffert werden.