Praktikum für die Umwelt startet in neue Runde

Praktikant Dragan Milicevic war im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg aktiv. (Foto: Wimmer)

Interessierte können sich ab sofort bis zum 15. Januar 2013 anmelden

Harz (bo). Europarc Deutschland, der Dachverband der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks, und die Commerzbank ermöglichen auch 2013 wieder rund 50 Studierenden ein drei- bis sechsmonatiges Praktikum in einer der 25 teilnehmenden Nationalen Naturlandschaften.
Die Commerzbank sorgt für Unterkunft und Praktikantengehalt und die Nationalen Naturlandschaften übernehmen die fachliche Betreuung – im Harz ist es der Nationalpark Harz.
Das Praktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Ob ein Sommer am Brocken oder auf der Hallig, im Weltnaturerbe Buchenwälder oder in den Alpen – die Einsatzstellen und Aufgaben sind vielfältig. Die Teilnehmer können ihr Fachwissen einbringen und durch praxisnahe Einblicke, zum Beispiel in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement oder Umweltbildung, ihre Kompetenzen erweitern. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2013.
Mit dem „Praktikum für die Umwelt“ dokumentiert die Commerzbank ihr langfristiges Engagement für Bildung und nachhaltige Entwicklung. Das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt hat in den vergangenen 20 Jahren über 1.300 Studierenden ein Open-Air-Semester ermöglicht. Für viele Praktikanten war das der Einstieg in ihr späteres Berufsleben. Der Nationalpark hatte für 2012 vier dieser interessanten Praktikumsplätze angeboten – im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode und in zwei Einsatzstellen in Sankt Andreasberg, nämlich im Nationalparkhaus und im Nationalpark-Bildungszentrum. Die beiden Praktikantinnen in Sankt Andreasberg, Dragan Milicevic und Merle Streich, sowie auch Benedikt Dolzer, der in Wernigerode eingesetzt war, starteten im Mai beziehungsweise Juni. Das Praktikum von Michael Meinardus, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus arbeitet, begann im Juli. Dragan Milicevic sagt zu seinen Motiven: „Da ich bisher noch nicht viel Natur in Deutschland, sonder eher im Ausland erlebt habe, war es mir wichtig auch in dem Land, in dem ich lebe, einen Eindruck zu bekommen, wie Wildnis aussieht. Dieses Wissen möchte ich auch an die Gäste des Nationalparks vermitteln. Ich merke, dass es mich sehr interessiert und auch persönlich weiterbringt.“