Raja Jigmed Wangchuk Namgyal, König von Ladakh, besucht Goslar

Hier trägt sich seine Majestät ins goldene Buch der Stadt Goslar ein. (Foto: Stadt Goslar)

Ins goldene Buch der Stadt eingetragen / Rotary-Club spricht Einladung aus

Goslar (bo). Im Rahmen der Ausstellung INDIENS TIBET – TIBETS INDIEN, die am 23. Oktober 2010 im Linden-Museum in Stuttgart eröffnet wird, hält sich Raja Jigmed Wangchuk Namgyal, König von Ladakh, zurzeit in Deutschland auf.
Seinen Besuch in Deutschland möchte er nutzen, um über sein Land, das hoch oben im westlichen Himalaya liegt und politisch zu Indien gehört, zu informieren. Ladakh, auch als „Klein-Tibet“ bezeichnet, ist heute noch tibetisch-buddistisch geprägt und birgt zahlreiche, zum Teil sehr alte kulturelle Schätze, wie Klöster Alchi, Lamyuru und Mangyu.
Anfang August zerstörten die schlimmsten Regenfälle seit Jahrzehnten und in deren Folge gewaltige Schlammlawinen große Teile der Hauptstadt Leh sowie einige weitere Orte.
Auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hannover/Hildesheim, besucht der König derzeit Deutschland. Auf Vermittlung des Rotary Club Clausthal und auf Einladung des Rotary Club Goslar- Nordharz hielt Raja Jigmed Wangchuk Namgyal heute in Goslar einen Vortrag über sein Land und dessen kulturellen Schätze und bat um Unterstützung für den Erhalt des Klosters in Magyu und für die Dorfschule in Mangyu. Sein Ziel ist die nachhaltige und aktive Einbeziehung der Bewohner Mangyus am mehrjährigen Konservierungs- und Restaurierungskonzept für das Kloster sowie die Vorstellung des Ortes bei der UNESCO und die Anerkennung als Weltkulturerbe.
Im Goslarer Rathaus wurde er von Bürgermeisterin Gudrun Pfeiffer begrüßt und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Dabei wies er darauf hin, dass es ihm ein großes Anliegen sei, auch junge Menschen für den Erhalt der Kulturerbeschätze in der Welt zu begeistern.