Region definiert sich nicht nur über Tourismus

IHK-Präsidium und IHK-Geschäftsführung mit Landrat Thomas Brych und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (Foto: Stadt Goslar)

Präsidium der IHK tagt in Goslar und diskutiert mit Landrat Brych und OB Dr. Oliver Junk

Im Rahmen der jüngsten IHK-Präsidiumssitzung in Goslar hatten das IHK-Präsidium, unter Leitung des Präsidenten Dr. Wolf-Michael Schmidt und des Hauptgeschäftsführers Dr. Bernd Meier, die Möglichkeit, mit Landrat Thomas Brych und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk über die Wirtschaftsstruktur der Region zu sprechen.

Im Rahmen der intensiven Diskussion machte Landrat Thomas Brych deutlich, dass sich die Region nicht nur über den Bereich des Tourismus, sondern gerade über die Stärke im Chemie-, Recycling- und Energiebereich definiere. Außerdem sei die TU Clausthal ein bedeutsamer Standortfaktor.
Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk betonte die besondere Bedeutung der Stadt Goslar für den Bereich des Handels und verwies auf die hohe Einzelhandelszentralität der Stadt Goslar. Diese beträgt nach der letzten Erhebung 162 Prozent, das heißt, dass sich zu jedem Euro, den der Goslarer Bürger im Bereich des Handels ausgibt, noch 62 Cent von außen, insbesondere durch Touristen, addieren.
IHK-Präsident Schmidt gratulierte der Stadt Goslar zu der Städtefusion Goslar – Vienenburg, durch die Verwaltungsstrukturen zukunftsgerichtet angepasst worden sind.
Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass Stadt und Landkreis Goslar in Zukunft noch stärker von der Wirtschaftskraft Braunschweigs profitieren müssen. Handlungsbedarf für die Stadt Goslar sieht der Oberbürgermeister insbesondere im Bereich der Entwicklung von attraktiven Wohnquartieren. Landrat Thomas Brych verwies darauf, dass das Thema Mobilität ein Schlüsselthema für den Landkreis auch zur Vernetzung mit der gesamten Region ist.