Respekttrainer Lothar Kannenberg ausgezeichnet

Am Stand des WEISSEN RINGES zeigen für Opferschutz und Zivilcourage Gesicht: Lothar Kannenberg, Günter Koschig, Doppelolympiasieger im Kanu Marcus Groß, Heike Göttert, Martin Schilff mit dem Olympiapaddel von Rio (von links nach rechts). (Foto: Photogeno)

Team der Goslarer Zivilcouragekampagne zu Gast bei Benefizgala für Kinder- und Jugendprojekte

Anlässlich seines 60. Geburtstages lud Geschäftsführer Lothar Kannenberg, der gleichnamigen Akademie, zu einer großen Spendengala für Kinder und Jugendliche in Not nach Visselhövede ein.

Auch die Goslarer Zivilcouragekampagne war vor Ort. Die prominenten Gäste erlebten unter dem Motto „Tue Gutes!“ sportliche Highlights und beeindruckende Reden für den Jubilar. Ob Boxlegende Arthur Abraham, Martin Schilff von der Gewerkschaft der Polizei, Buchautor Fadi Saad und Ex-Drogenfahnder Karl-Heinz Gärtner, alle würdigten den unermüdlichen Einsatz von Lothar Kannenberg für Jugendliche, die auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen.
Katrin Stüllenberg von der gleichnamigen Stiftung überraschte ihn mit einer herzergreifenden Rede und dem Sisyphos-Preis, während Günter Koschig als Laudator vom WEISSEN RING die vielen gemeinsamen Auftritte bei Deutschen Präventionstagen sowie in Goslars Landkreisschulen mit einem Ehrenpreis würdigte. Mit seinem Statement „Tue was, jede Sekunde zählt!“ wirbt Kannenberg für mehr Zivilcourage und Opferschutz in ganz Deutschland. „Seine Botschaften in Fitboxkursen „Wer boxt prügelt nicht!“ und „Wir schaffen das!“ wirken eindrucksvoll“, so Koschig. Vor allem erreicht er das über die neuen Perspektiven, die er damit den Kursteilnehmern vermittelt.
Ein Fotobuch der GZK-Fotografin Heike Göttert, unter anderem vom Engagement bei den Goslarer Zivilcourageehrungen und den Langelsheimer Benefizpartys, erfreute den ehemaligen Schwergewichtsmeister im Boxen.
Budo-Weltmeister Michael Müller und der Doppelolympiasieger im Kanu, Marcus Groß sowie viele Kinder und Jugendliche sorgten mit ihren Auftritten für die sportlichen, „Stolle“ und seine Band für die musikalischen Höhepunkte.
Bereits seit sieben Jahren werben die Initiatoren der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) um Aufmerksamkeit für das Thema Zivilcourage. Auslöser war der tragischen Tod von Dominik Brunner im Jahr 2009. Er hatte vier Schüler vor zwei Jugendlichen am Münchener S-Bahnhof Solln geschützt. Die Jugendlichen traten auf ihn ein.