Schwerer Lkw-Unfall führt zu langer Vollsperrung auf der B 82

Der Sattelschlepper kam auf der Seite zum Liegen.

54-jähriger Lastwagenfahrer kommt kurz vor Ödishausen aus einer Rechtskurve ab und landet im Graben / Schaden liegt bei rund 46.000 Euro

Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ereignete sich am Mittwochabend gegen 20.25 Uhr auf der Bundesstraße 82 kurz vor der Siedlung Ödishausen zwischen Goslar und Rhüden.

Ein 54-jähriger Lastwagenfahrer aus Ilsenburg war mit seinem Fahrzeug aus Goslar in Richtung Rhüden unterwegs als er kurz vor Ödishausen in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und seitlich im Graben landete. Das Fahrzeug kippte auf die Fahrerseite wobei sich der Fahrer schwere Verletzungen zuzog. Die Unfallursache ist nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt. Glätte als Ursache schloss ein Polizeisprecher im Gespräch mit dem „Beobachter“ jedoch aus.
Der Fahrer wurde mit Hilfe der Feuerwehren aus Lutter und Hahausen, die zusammen mit rund 30 Kräften zur Unfallstelle eilten, aus dem Führerhaus des Lastwagens befreit. Dazu schnitten die Einsatzkräfte mit einer Glassäge ein Loch in die Frontscheibe der Zugmaschine. Der Fahrer wurde zu ärztlichen Behandlung in die Seesener Asklepios Kliniken gebracht. Er schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.
Ausgetretenes Öl wurde von den Kräften der Feuerwehr umgehend mit einem entsprechenden Bindemittel abgestreut. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 46.000 Euro. Die B 82 musste im Zuge der Bergungsarbeiten zwischen dem Autohof Rhüden und der Anschlussstelle Hahausen voll für den Verkehr gesperrt werden. Bis 5.30 Uhr am ges­­-trigen Morgen wurde die Sperrung aufrecht erhalten. Im Laufe des gestrigen Tages waren dann Mitarbeiter der Seesener Straßenmeisterei damit beschäftigt den Graben auszubaggern und eventuell weitere Schäden durch auslaufende Schmier- und Betriebsstoffe ausfindig zu machen.
Neben der Seesener Polizei und den Feuerwehren waren auch die DRK-Ortsvereine aus Lutter und Hahausen vor Ort. Die Bergungsarbeiten waren zudem vor allem durch die klirrende Kälte eine große Herausforderung. Es herrschten Temperaturen von -6 Grad.