Späte Anerkennung auf nationaler Ebene

Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Mühlberg/Quedlinburg. Uns Deutschen wird ja oft nachgesagt: Sollten wir einmal nichts mehr haben, Bedenken hätten wir dann immer noch! Und so ist es wohl kaum verwunderlich, dass der bereits im Jahr 2002 gegründete Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen zwar seit vielen Jahren Mitglied im Globalen Geoparke-Netzwerk der UNESCO ist, seine uneingeschränkte Aufnahme in das Netzwerk der Nationalen Geoparks Deutschland jedoch erst jüngst, am 15. Oktober, in Mühlberg in Thüringen verkündet wurde.
Dort tagte die Expertenkommission „Nationale Geoparks“ der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Auf der Grundlage einer Bund-Länder-Vereinbarung betreut sie das Netzwerk der Nationalen Geoparks, dem aktuell 13 Geoparks in Deutschland angehören. Zuvor hatten drei Mitglieder der Expertenkommission am 26./27. September zum wiederholten Male die Harzregion inspiziert und sich endlich zufrieden gegeben mit der Wahrnehmbarkeit des Geoparks.
Besucht hatten sie zuletzt das Goslarer Museum, den Bergbaulehrpfad im Thumkuhlental bei Wernigerode, die Rangerstation des Nationalparks Harz in Schierke, das Brockenhaus, den Goetheplatz am Rehberger Graben bei St. Andreasberg, das Nationalparkinformationszentrum Torfhaus und die Geoparkinformationsstelle des Regionalverbands Harz in Quedlinburg. Für weitere Informationen: www.nationaler-geopark.de.