Startschuss für das Chemienetzwerk Harz

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (3. von rechts) überreicht Robin Kohlhoff (Vorsitzender des Chemienetzwerkes Harz e.V., 2. von links) den Förderbescheid des Landes in Höhe von rund 200.000 Euro. Mit dabei sind Landrat Thomas Brych (3. von links), die neue Netzwerkmanagerin Wiebke Bischoff (1. von links) sowie die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Saipa und Petra Emmerich-Kopatsch. (Foto: Landkreis Goslar)

Wirtschaftsminister Olaf Lies überreicht Förderbescheid / Managerin nimmt ihre Arbeit auf

Mit der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von rund 200.000 Euro durch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies kann das „Chemienetzwerk Harz“ seine Arbeit aufnehmen.
Für die projektbeteiligten Unternehmen sind das ausgesprochen gute Nachrichten, denn mit der Bereitstellung des Geldes ist der benötigte Finanzbedarf des Innovationsnetzwerkes in Höhe von 500.000 Euro für den Zeitraum von zunächst drei Jahren bis einschließlich 2018 gesichert. 255.000 Euro steuern die beteiligten Unternehmen bei, der Landkreis Goslar wird das Netzwerk mit einer Gesamtsumme von 45.000 Euro unterstützen.
Landrat Thomas Brych, der ein glühender Verfechter der Netzwerkidee ist, zeigt sich überzeugt, dass die ambitionierten Ziele erreicht werden können: „Die in unserem Landkreis ansässigen Unternehmen der chemischen Grundstoffindustrie sind für die wirtschaftliche Ausrichtung und Weiterentwicklung der Region von strategischer Bedeutung. Ich bin zuversichtlich, dass die vom Netzwerk erhofften Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden können.“
Robin Kohlhoff von der Chemitas GmbH, Netzwerk-Vorsitzender und verantwortlicher Projektmanager der Kooperation, weiß um die Chancen des Vorhabens und setzt auf eine nachhaltige Imageförderung des Landkreises als Standort der Chemieindustrie. „Nur gemeinsam sind wir stark. Deshalb ist es wichtig, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln, Arbeitsplätze zu sichern, zu schaffen und den Landkreis Goslar als attraktiven und innovativen Wirtschaftsstandort zu vermarkten“, so Kohlhoff.
Als entscheidend für eine erfolgreiche Zukunft bewertet Kohlhoff dabei die Etablierung des Verbundes als Innovationsnetzwerk, was sich auch in der Einrichtung eines Wissenschaftsvorstandes widerspiegelt: „Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft ist uns ein wichtiges Anliegen. Einerseits müssen wir über kooperative Ansätze und in enger Zusammenarbeit mit der TU Clausthal neue technologische Verfahren und Produkte entwickeln, um darüber neue Märkte zu erschließen. Hier können Themen, wie die Entwicklung energieeffizienter Verfahren zur Gewinnung von chemischen Grundstoffen oder Materialentwicklungen für stoffliche und chemische Energiespeicher für eine Reihe von Netzwerkpartnern interessant sein. Anderseits gilt es selbstverständlich aber auch, die operative Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen zu stärken und auszubauen, um darüber Effizienzsteigerungen zu erzielen.“

Den ganzen Artrikel lesen Sie in der gesamten Ausgabe vom 3. August 2016.