Startschuss für den 3. HarzerKlosterSommer

Zu einer romantischen Nacht lädt das Kloster Drübeck ein.
 

Feste für Sinn und Seele vom 1. August bis 30. September / Romantische Nacht und Klostermarkt

Der 3. HarzerKlosterSommer wurde jetzt feierlich mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik im Kloster Wöltingerode eröffnet.
Neben den Grußworten des 1. Vorsitzenden des HarzerKlosterSommers e. V., Prof. Dr. Reinhard Roseneck, dem Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Tobias Henkel, und dem Präsidenten der Klosterkammer Hannover, Hans-Christian Biallas, erwartete die Gäste ein ganz besonderer Vortrag von Anselm Bilgri. Der bekannte Benediktinermönch und ehemalige Cellerar des Klosters Andechs schlug in seinem Vortrag einen Bogen von der Philosophie und Religion zur Wirtschaft und Gesellschaft und setzte sich dabei mit dem Führungsverständnis der Benediktregel und – getreu dem Motto ora et labora – der richtigen Balance von Arbeiten und Leben auseinander.
Klöster sind besondere Orte, Orte der Tradition, der Neugier und Findung. Hier begegnen sich „Himmel und Erde“. Und über Jahrhunderte haben Klöster aller Ordensgemeinschaften die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen geprägt.
Dies gilt im Besonderen auch für die Harzer Kulturlandschaft. Hier haben vier Klöster aus zwei Bundesländern zusammengefunden, zwei in Sachsen-Anhalt an der Straße der Romanik gelegen, und zwei im südlichen Niedersachsen, um nunmehr zum dritten Mal gemeinsame Sache zu machen.
Kloster Drübeck und Kloster Michaelstein sowie das Kloster Wöltingerode und das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, die Gäste mit unterschiedlichen Besonderheiten locken, laden wieder gemeinsam im August und September zum HarzerKlosterSommer ein und damit zum Blick hinter mittelalterliche Klostermauern.
Die Klostergäste erwarten zunächst Orte der Besinnung und Spiritualität sowie Programme, die mit Führungen auch zu ungewohnter Stunde, Gottesdiensten, Konzerten, Familienprogrammen und Sommerfesten aufwarten — dabei verblüffend die Weitläufigkeit der Anlagen und die Sinnlichkeit der Gärten in Drübeck und Michaelstein, dabei anregend die guten Tropfen aus Wöltingerode, clever die handfeste Wirtschaftskraft in Walkenried und herausragend das Architekturerlebnis in allen vier Harz-Klöstern – eine faszinierende Welt für sich, die es zu entdecken lohnt.
Die Angebote, die bei aller Verschiedenheit Raum für Leib und Seele, aber auch für Geschichte und Gegenwart vereinen, sind weit gefächert, mal besinnlich, mal höchst lebendig. Und die Erfolge des letzten HarzerKlosterSommers zeigen, dass spiritueller Tourismus immer bedeutender wird.
Höhepunkte der diesjährigen Veranstaltungsreihe sind der HarzerKlosterSonntag am 28. August und natürlich die Klos­terfeste. Auftakt dazu bildet die „Romantische Nacht“ im Kloster Drübeck am 6. August. Im historischen Klosterambiente wird Musik, Lyrik und Kulinarisches aus der Klosterküche präsentiert. Kloster Michaelstein feiert am 7. August sein „Klosterfest“. Am 17. und 18. September steht das Kloster Wöltingerode mit seinem großen „Hoffest“ im Mittelpunkt. Und am 24. und 25. September findet vor der eindrucksvollen Kulisse der gotischen Klausur der „Klostermarkt Walkenried“ statt, auf dem Ordensleute ihre Produkte aus Garten, Küche und Werkstatt anbieten und das Museum seine Pforten weit geöffnet hält.
Vor allem eins sollten die Klostergäste zu allen Veranstaltungen mitbringen: Zeit. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.harzerklostersommer.de oder direkt bei den vier Klöstern. Die teilnehmenden Klöster sind: Kloster Wöltingerode, Telefon (05324) 5880, Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck, Telefon (039452) 9433-0, Stiftung Kloster Michaelstein, Telefon (03944) 90300, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, Telefon (05525) 9599064.