„Torso-Mord“: BGH hat das Urteil bestätigt

Goslar (bo). Mit Urteil vom 12. Januar 2011 verurteilte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Braunschweig zwei Angeklagte wegen ihrer Beteiligung an dem sogenannten „Torso-Mordfall“ vom 20. Februar 2007.
Zur Erinnerung: 2007 wurde die zerstückelte Leiche eines 35-jährigen Mannes in der Okertalsperre gefunden. Bereits am 23. Oktober 2007 hatte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Braunschweig einen Schlachtermeister aus Vienenburg wegen Mordes an dem 35-jährigen Opfer verurteilt.
Mit Urteil vom 12. Januar dieses Jahres verurteilte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Braunschweig den 28-jährigen Sohn des bereits rechtskräftig verurteilten Schlachtermeisters wegen seiner Beteiligung an der gemeinschaftlich mit seinem Vater begangenen Tat ebenfalls wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Einen weiteren Beteiligten verurteilte die Schwurgerichtskammer wegen Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung und fal­scher uneidlicher Aussage zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten.
Der Bundesgerichtshof hat nunmehr die Revision des wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten Angeklagten verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.