Verwertung des Fliegerhorstes Goslar beginnt

Interessanter Standort für Investoren / Ziel ist Komplettverkauf des Areals

Goslar (bo). Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Verkaufsteam Magdeburg – beginnt noch in diesem Monat mit der Verwertung des Fliegerhorstes Goslar. Das Verfahren erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Goslar als Planungsträgerin und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Grundstückseigentümerin.
Im ersten Zuge werden in der regionalen und der überregionalen Presse Annoncen geschaltet. In dem hierdurch beginnenden Interessenbekundungsverfahren werden potentielle Investoren gesucht, die sowohl vom fachlichen Hintergrund als auch von ihren finanziellen Möglichkeiten her geeignet erscheinen, die anspruchsvolle und komplexe Aufgabe der Umwandlung von einem denkmalgeschützten Kasernengelände in Richtung zu einer zivilen Anschlussnutzung zu meistern. Das von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Abstimmung mit der Stadt Goslar in Auftrag gegebene und jetzt in der Endfassung vorliegende Städtebauliche Gutachten zeigt Nachnutzungsalternativen auf.
Ziel der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist der Komplettverkauf des Areals. Der Verkauf von Teilflächen ist jedoch nicht von vornherein ausgeschlossen, sofern sich hierbei eine sinnvolle Gesamtkonzeption für den Fliegerhorst ergibt und zur zukünftigen Ver- und Entsorgung des Gesamtareals eine vertretbare und wirtschaftliche Lösung gefunden werden kann.
Das Exposé zum Interessenbekundungsverfahren und das Städtebauliche Gutachten sind sowohl auf der Internetseite des Stadt Goslar unter www.goslar.de als auch der Internetseite der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unter www.bundesimmobilien.de eingestellt. Interessenten können ihre Kaufwünsche im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens bis zum 12. Oktober dieses Jahres unter folgendem Kontakt äußern und ihre Kaufpreisangebote abgeben: Joachim Bialosek, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Verkaufsteam Magdeburg, Otto-von-Guericke-Straße 4, 39104 Magdeburg, Telefon 0391/50665139, Fax: 0391/50665249, E-Mail: Joachim.Bialosek@bundesimmobilien.de