Werke von Grass werden gezeigt

Bronzen des weltbekannten Künslters erstmals in Goslar zu sehen

Dem berühmten Bildhauer und Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass ist die erste Ausstellung im neuen Jahr gewidmet. Erstmals zeigt die Stubengalerie in der Abzuchtstraße 4 in Goslar Bronzen des weltbekannten Künstlers in Zusammenspiel mit einigen neuen Zeichnungen und Grafiken. Die Ausstellung ist vom 19. Januar bis 16. März für Besucher geöffnet.

Günter Grass sagt über sich selbst: „Als bildender Künstler bin ich gelernter; als Schreiber ungelernter Künstler.“ Denn Günter Grass wurde 1927 in Danzig geboren, absolvierte 1947 eine Steinmetzlehre und studierte 1948 bis 1952 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Karl Hartung, Sepp Mages und Otto Pankok. Um so spannender ist es, die Werke des Multitalentes jetzt greifbar in Bronze vor Augen zu haben, fast eine Rückkehr zu seinen künstlerischen Wurzeln.
Dabei spielen die Skulpturen fast alle mit Themen, denen er sich auch als Schreiber gewidmet hat. Zu finden ist der Butt, die Rättin, Köpfe von Köchen und Fischen und Frauengestalten, Tanzende oder Stehende. Dazu an den Wänden unter anderem zarte Landschaften, in ihrer Abstraktion intensiv berührend, manchmal bedrohlich wie auch die eine oder andere von Günter Grass figurativen Darstellungen. Dem Meilenstein der Kunst und Literatur ist in seiner Geburtsstadt Danzig ein Museum gewidmet, in Lübeck gibt es ein Günter Grass Haus. Weitere Infos unter www.galerie-tiedt.de