Wirtschaftsförderung soll Chefsache werden

SPD-Landratskandidat Thomas Brych im Gespräch mit „Beobachter“-Redaktionsleiter Ulrich Kiehne und Redakteur Maximilian Strache.

SPD-Landratskandidat Thomas Brych hofft auf 50-prozentige Wahlbeteiligung

Von Maximilian Strache und Ulrich Kiehne

Goslar / Seesen. Derzeit führt kein Weg an Thomas Brych vorbei. Der SPD-Landratskandidat ziert nicht nur zahllose Wahlplakate entlang der Straßen im Landkreis, sondern hat in den vergangenen viereinhalb Wochen auch über 100 Termine absolviert. Ein wahrer Besuchsmarathon, den der Leiter der Goslarer Polizeiinspektion nur stemmen kann, weil er seinen kompletten Jahresurlaub genommen hat. Sollte es mit seiner Wahl am 2. Juni nichts werden, wird er bis zum Jahresende also ohne Urlaub auskommen müssen.
Daran will der Sozialdemokrat aktuell aber gar nicht denken. Nicht, weil er Angst davor hat, ganz ohne Urlaub dazustehen, sondern weil er weiterhin unbändige Lust auf das höchste Verwaltungsamt im Kreis verspürt. Dies verriet Brych bei seinem bereits zweiten Redaktionsbesuch in Seesen. Begleitet wurde er von seiner Frau Carola und seinem Sohn Max, den sie kurz zuvor aus dem Kindergarten abgeholt hatten.
Die vielen Termine der vergangenen Wochen beschreibt der Landratsaspirant als sehr inspirierend und aufschlussreich. „Ich habe ja schon vorher gewusst, dass der Landkreis Goslar ein tolle Region ist, in den vergangenen Wochen wurde mir dies jedoch noch einmal sehr viel deutlicher vor Augen geführt“, sagt Brych.
Dabei haben ihn neben den Menschen vor allem die vielen innovativen Wirtschaftsunternehmen fasziniert. „Mit Chemetall und dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) in Kombination mit der TU Clausthal haben wir wegweisende Firmen und Institutionen in unserer Region um nur einige zu nennen. Dieses Potenzial müssen wir weiter ausbauen und ausschöpfen, um beispielsweise im Bereich der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien auf Dauer eine Spitzenposition einzunehmen“, so Brych.

Mehr über diesen Bericht erfahren Sie in der 24. Mai Ausgabe des Seesener Beobachter.