Wölfe sind die klaren Favoriten

Regionalliga Nord: Goslarer SC gastiert am Sonntag bei der Bundesliga-Reserve

Zum Spitzenspiel beim Tabellenführer reist der Goslarer SC morgen nach Wolfsburg. Um 14 Uhr tritt der Regionalliga-Dritte aus der Kaiserstadt bei der Bundesliga-Reserve an. Konnte der GSC die „Jung-Wölfe“ im Hinspiel beim 1:1 am 2. Spieltag vielleicht noch mit seiner Leistung überraschen, wird das morgen schwerer.

„Wolfsburg ist der klare Favorit, die wollen unbedingt aufsteigen“, verteilt GSC-Trainer Mario Block die Rollen. Für ihn „ist es ein Spiel wie alle anderen auch“, stellt er klar. Bekanntlich schickt er seine Mannen allerdings stets auf den Platz, um zu gewinnen. Auf einen Punkt spielen und nur mauern liegt nicht im Blut des ehemaligen Stürmers Block.
Zudem ist Wolfsburg zu Hause auch nicht unbezwingbar. Teils überraschende Niederlagen gegen Meppen, Cloppenburg und Neumünster vor eigenem Publikum bezeichnet Ex-Profi und sportlicher Leiter der Bundesliga-Reserve Pablo Thiam jüngst in einem Fachmagazin als „unnötig und ärgerlich.“ Und mancher wird sich noch erinnern, wie verärgert Thiam auch nach dem Remis am Osterfeld die Arena verließ.
Heute wird Block seine Mannen zum Abschluss-Training bitten. Erst danach wird er sich langsam auf seine Startelf fokussieren. Verletzt ist bislang keiner seiner Spieler ernsthaft, so dass er wohl aus dem Vollen schöpfen kann. Während es eher unwahrscheinlich ist, dass er großartige Veränderungen in der Viererkette vornimmt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er in Mittelfeld und Angriff leichte Veränderungen vornimmt. Und auch im Tor sind die Chancen, dass Zugang David Grof seine Premiere im GSC-Dress feiert, recht groß. Zumal „wir bislang nach einem Torwartwechsel noch nicht verloren haben“, wie Block mit einem Augenzwinkern sagt.
Doch letztlich stapelt Block weiter tief. „Wenn wir Glück haben, holen wir da was“, meint er auch nicht ganz ernst. Zumindest kann er sich gewiss sein, dass der Großteil der Liga dem GSC die Daumen drückt. Denn sonst wächst der Vorsprung der „Wölfe“ auf acht Punkte bis zu Platz drei.