„Wurmberg 2015“: Impulse für den Tourismus in der Harzregion

Das Wurmberg-Areal soll noch attraktiver gestaltet werden. (Foto: Pressestelle)

Projektskizze vorgestellt / Drei Schwerpunkte

Goslar/Braunlage (bo).In großer Runde stellte die Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG jetzt ihre Projektskizze für den Ausbau der touristischen Infrastruktur am Wurmberg vor. Im Maritim Berghotel in Braunlage diskutierten knapp 30 Fachleute verschiedener Institutionen über Grundzüge und Machbarkeiten der Planung. Neben der Vorstellung der Planungen durch Marcus Gross, den Geschäftsführer der Wurmbergseilbahn GmbH, standen Informationen über Förderinstrumente und die für eine Realisierung erforderlichen Genehmigungsverfahren auf der Tagesordnung.
Die Projektplanung umfasst drei Schwerpunkte. Das alpine Skigebiet soll attraktiver gestaltet werden. Dazu sind neue Liftanlagen, neue skisportlich interessante Pisten (Carving-Piste, Steilhang, Übungsareal) und ergänzende Serviceeinrichtungen und Zusatzangebote geplant. Schneesicherheit soll durch eine leistungsfähige Beschneiungsanlage geschaffen werden. Weiterhin wurden zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Erlebnisintensität des Wurmberggipfels verschiedene Ideen und Ansätze für die Winter- und Sommernutzung skizziert. Sie reichen von einem Bergsee mit diversen Nutzungen über ein Tipi-Camp und ein Iglu-Dorf bis zum Ausbau des Wurmbergturms.
Landrat Stephan Manke, der zu der Gesprächsrunde eingeladen hatte, ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben hier eine Planung auf dem Tisch, die die dringend erforderliche touristische Aufwertung weit nach vorne bringen kann. Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Impuls nicht nur für die Stadt Braunlage, sondern auch für die gesamte Harzregion setzen können. Der Harz ist im Aufwind. Diese erfreuliche Entwicklung müssen wir nun mit interessanten Projekten unterstützen. Ich bin sehr optimistisch, dass die Planung mit allen zu berücksichtigenden öffentlichen Belangen in Einklang zu bringen ist. Der Landkreis Goslar wird die Realisierung des Projektes daher auch eng begleiten.“