Alawie und Eilers sorgen für ungefährdeten Sieg

Fußball-Oberliga: GSC gewinnt deutlich mit 4:0 in Heeslingen / Filip Sajbidor erleidet Nasenbeinbruch

Goslar (cfk). Der Goslarer SC hat seinen Höhenflug in der Fußball-Oberliga fortgesetzt. Mit 4:0 (2:0) setzte sich der Tabellenführer im ersten Punktspiel des Jahres beim TuS Heeslingen durch. Allerding trübte ein Gesichtsverletzung von Filip Sajbidor, der in der 38. Minute nach einem Kopfballduell ausschied, den Erfolg. „Ich befürchte einen Nasenbeinbruch bei dem vielen Blut, das da geflossen ist“, so GSC-Trainer Manfred Wölpper.
Da lag der GSC allerdings schon mit zwei Treffern vorn, hatte die Partie weitestgehend im Griff. „Lediglich in der Anfangsphase hatten wir Mühe, mussten aufpassen, kein Tor zu fangen“, verriet Wölpper. Vor allem mit Standards war Heeslingen brandgefährlich. Doch ein Bilderbuch-Tor von Muhamed Alawie, der Björn Müller, den TuS-Keeper, mustergültig ausspielte (16.), war „der Dosenöffner“. „Danach haben wir richtig gut Fußball gespielt“, lobte Wölpper. Nur sechs Minuten später eroberte Alawie „mit einer echten Energieleistung“, so Wölpper, an der Grundlinie den Ball und legte überlegt quer auf Justin Eilers, der mühelos zum 2:0 vollendete (22.).
„Nicht nachlassen“, hatte Wölpper von seinen Kaiserstadt-Kickern zur Pause gefordert, und daran hielt sich seine Elf. Denn die Partie lief noch keine vier Minuten wieder, da war es erneut Eilers, der jegliche Heeslinger Hoffnungen mit dem 3:0 (49.) zerstörte. Einen langen Abschlag von Nico Lauenstein verlängert der für Sajbidor ins Spiel gekommene Mehdi Mohebie mustergültig auf Eilers, der auf Müller zulief und diesen mit einem feinen Lupfer überwand. Doch Heeslingen steckte nicht auf, kämpfte weiter, um wenigstens Ergebniskosmetik zu betreiben. Aber im Zweifel war da noch Keeper Lauenstein, der sicher hielt. Seine größte Tat war ein parierter Foulelfmeter.
Der letzte Treffer war schließlich Alawie vorbehalten. Der GSC stürmte mittlerweile nicht mehr so vehement auf das Tor der Gastgeber, blieb dafür aber äußerst gefährlich durch Konter. Bei einem solchen lief der für Corvin Behrens eingewechselte Jörn Winkler auf Müller zu. Doch statt es selbst zu versuchen, hatte Winkler das Auge für den mitgelaufenen Alawie. Der wurde zwar regelwidrig behindert, rappelte sich aber auf und versenkte zum verdienten Endstand.
Kommenden Sonnabend, 10. März, um 14 Uhr stellt sich dann VSK Osterholz-Schermbeck vor, nach neun Punkten aus 18 Partien nur wegen der Insolvenz von Nordhorn und Emden nicht mit der „Roten Laterne“ bestückt.

GSC: Nico Lauenstein - Tim Rubink, Alessandro Caruso, Slavomir Lukac, Christopher Kolm - Peter Endres, Mirhudin Kacar - Corvin Behrens (79. Jörn Winkler), Muhamed Alawie, Filip Sajbidor (38. Mehdi Mohebieh) - Justin Eilers (82. Steve Ridder)

Tore: 0:1 Alawie (16.), 0:2, 0:3 Eilers (22./49.), 0:4 Alawie (85.)

Schiedsrichter: Nils-Rene Voigt (Hannover)