Ein lockerer Auswärtssieg in Salzgitter

Salzgitters Keeper Lars Tschirner stand oft im Mittelpunkt; in dieser Szene kann er, unterstützt von Martin Gapinski, gegen die Wölfe-Angreifer Travis Whitehead (links) und Christian Schock (rechts, jeweils in Weiß) ein Gegentor verhindern. (Foto: Koch)

Harzer Wölfe gewinnen bei den CRE Salzgitter Icefighters mit 11:2

Braunlage (bo). Ohne Probleme haben die Harzer Wölfe auch das zweite Spiel in der Relegationsrunde der Eishockey-Oberliga Nord gewonnen. Bei den CRE Salzgitter Icefighters setzten sich die Braunlager vor rund 150 Zuschauern locker mit 11:2 (4:0, 3:1, 4:1) durch. Erfolgreichster ESC-Scorer war Stefan Bilstein, der vier Punkte verbuchte.
Zwar gehörte die erste Chance der Partie nach wenigen Sekunden den Gastgebern; danach aber spielte sich das Geschehen praktisch nur noch vor dem Tor von Icefighters-Goalie Lars Tschirner statt. Bilstein brachte die Wölfe bereits nach 66 Sekunden in Führung, Christian Schock (11.) und zweimal Travis Whitehead (14. und 18.) bauten den Vorsprung bis zur Drittelpause aus.
Im zweiten Abschnitt setzte sich das ungleiche Duell fort. Die Icefighters wehrten sich nach Kräften, waren aber klar unterlegen und nur über gelegentliche Konter gefährlich. Immerhin gelang David Jasieniak so der erste Treffer für die Salzgitteraner (28.). Zuvor hatte Benjamin Schulz mit einem Doppelpack jedoch schon längst das halbe Dutzend für die Wölfe voll gemacht (23. und 25.). Thomas Pape markierte in der 30. Minute den nächsten Harzer Treffer zum 7:1-Zwischenstand. Ärgerlich, dass Whitehead in der Schlussphase des Drittels wegen eines vermeintlichen Stockstichs mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde. Der Kanadier muss nun im Rückspiel am kommenden Freitag zuschauen.
Die fällige fünfminütige Unterzahl überstanden die Wölfe problemlos und hatten sogar die besseren Torchancen. Bei gleicher Spieleranzahl brachte Alois Öttl schließlich die Scheibe wieder im Kasten der Hausherren unter (45.); auch Michele Meridian trug sich kurz darauf in die Torschützenliste ein (47.). Nachdem Jasieniak einen weiteren Konter zum zweiten Tor für Salzgitter verwertete (49.), setzten Bilstein (52.) und Erik Pipp (58.) mit zwei Powerplay-Treffern den Schlusspunkt unter die einseitige Begegnung.


Tore: 0:1 Bilstein (Meridian, Hohaia) 1:06, 0:2 Schock (Whitehead, Pipp) 10:04, 0:3 Whitehead 13:58, 0:4 Whitehead (Meridian) 17:50, 0:5 Schulz 22:04, 0:6 Schulz (Bilstein, Hohaia) 24:42, 1:6 D. Jasieniak (A. Jasieniak) 27:40, 1:7 Pape (R. Bannach) 29:59, 1:8 Öttl (Romig, R. Bannach) 44:33, 1:9 Meridian (Bilstein, Öttl) 46:00, 2:9 D. Jasieniak (Zapfe) 48:26, 2:10 Bilstein 5-4 51:41, 2:11 Pipp (Schock, Kähm) 5-4 57:07.

Strafen: Salzgitter 8 – Harzer Wölfe 4 + 5 + Spieldauer Whitehead.

Zuschauer: 129.

Harzer Wölfe: D'Antuono (T. Bannach), Öttl, Kähm, Hohaia, Eichler, Korkus, Pape, Pipp, Whitehead, Schock, Schulz, Bilstein, Meridian, Krebs, R. Bannach, Romig.