Formkurven zeigen in entgegengesetzte Richtungen

Kaiserstadt-Kicker aus Goslar treten am Sonntag in Nordhorn an

Goslar (cfk). Derzeit punktgleich rangieren der Goslarer SC und Eintracht Nordhorn, wo die Kaiserstadt-Kicker am Sonntag um 15 Uhr antreten müssen, in der Oberliga auf den Plätzen fünf und sechs. Allerdings hat der GSC nicht nur zwei Spiele bei den bislang geholten 35 Punkten weniger absolviert, auch zeigten die Formkurven der beiden Teams völlig verschiedene Richtungen an.
Der Gastgeber vom Sonntag kassierte in seinen letzten fünf Begegnungen vier Pleiten und nur ein Remis. „Gerade gegen Ende verlieren die etwas die Ordnung, besonders, wenn sie einem Rückstand hinterherlaufen müssen“, hat GSC-Trainer Manfred Wölpper erkannt. Seine Mannen sind immerhin seit sieben Partien unbezwungen, holten sogar sieben Siege aus den letzten zehn Spielen. Allerdings attestierte Wölpper seiner Elf auch eine schlechte Leistung beim „Grottenkick“ gegen Northeim vor Wochenfrist.
„Der Platz ließ keinen vernünftigen Fußball zu“, entschuldigt der Trainer aber seine Truppe, deren Passspiel auf dem gefrorenen und holprigen Grund nicht sehenswert war. „Nordhorn solle einen sehr guten Platz haben“, geht er davon aus, dass seine Mannen wieder spielerische Akzente setzen können. Fehlen werden ihm die Langzeitverletzten Daniel Vogel und Andreas Binder; der Einsatz von Daniel Arsovic, der sich das Knie verdreht hat, ist fraglich. „Wie wir dann auflaufen, entscheidet sich nach dem letzten Training“, hat Wölpper die freie Auswahl.