Frank Eulberg verlängert beim Goslarer SC

Freuen sich über ein weiteres, gemeinsames Jahr beim Goslarer SC: Folkert Bruns, Frank Eulberg und Malte Froehlich (von links).

Trainer bleibt ein weiteres Jahr beim Regionalligisten / Auch Co- und Torwarttrainer verlängern

Anfang Januar hatte Folkert Bruns, Mäzen des Regionalligisten Goslar SC, im Gespräch noch den gesicherten Klassenverbleib als Bedingung für eine Vertragsverlängerung mit Trainer Frank Eulberg genannt, jetzt ging alles doch viel schneller. Ohne dass der Ball zwischenzeitlich im Ligabetrieb rollte unterzeichnete gestern nicht nur Frank Eulberg einen Vertrag bis Juni 2014, auch Co-Trainer Malte Froehlich und Torwart-Trainer Karsten Tost verlängerten bis dahin.
Das Trainingslager im türkischen Belek nannte Eulberg als letzten Mosaikstein, der beide Seite zum frühzeitigen Schulterschluss veranlasst hatte. „Im Abschlussgespräch am Strand haben Bruns und ich uns im Groben geeinigt“, sagt Eulberg. Der Verein bewege sich in einer guten Richtung, so der Fußball-Lehrer, „und ich bin überzeugt, dass wir durch professionelle Arbeit weiter dazu beitragen können.“
Bruns selbst überzeugten die vielen gewonnenen Eindrücke. Da waren die vom Trainergespann, „das gute Arbeit geleistet hat“, so Bruns, da war das gute Auge für ideale Verstärkung, das Eulberg bei der Verpflichtung von Karsten Fischer zeigte, und letztlich das „gute Klima und die tolle Kameradschaft in der Mannschaft“. Eulberg habe einige Wünsche geäußert, der wesentliche aber war, „dass das Trainerteam zusammenbleibt.“

Auch ein Zeichen an die Mannschaft

So wird auch ein frühes Zeichen an die Mannschaft gesetzt. Nicht einmal zwei Hand voll Spieler haben Verträge, die über diese Saison hinausgehen. Ein paar haben noch Optionen festgeschrieben, aber viele müssen sich jetzt auch beweisen, wollen sie sich für eine weitere Spielzeit beim GSC empfehlen. „Einige werden definitiv gehen müssen“, weiß der Trainer heute schon, freilich ohne Namen zu nennen. Frisches Blut soll kommen, schließlich gilt es die U23-Regel zu beachten. „Das wird aber nicht zu einem Jugendwahn führen, sondern es sollen junge Spieler nachgeführt werden, die auch ernsthaft den alten den Stammplatz streitig machen“, fordert Eulberg.
Torwarttrainer Tost, der bislang auch noch für die Reserve des GSC verantwortlich zeichnet, wird diesen Posten in naher Zukunft abgeben. „Wir sind schon in Gesprächen mit Nachfolgern“, rückte Bruns aber keine Details raus. Froe­h­lich wird weiterhin sein Studium in Göttingen fortsetzen. „Wenn alles gut läuft brauche ich noch zwei Semester“, sagt er und hat dann sein Deutsch- und Sportlehrerstudium erledigt. Den GSC „begreife ich als Chance“, sagt er, „das ist mein erstes Jahr im Herrenbereich und ich lerne noch sehr viel.“ Die Verantwortungsbereiche werden allerdings immer größer, Kernpunkte seiner Tätigkeit sind zwar Athletik und Schulung der koordinativen Fähigkeiten, aber „ich habe auch meinen Part bei den Übungen auf dem Platz.“
So soll es mittelfristig mit dem Goslarer SC weiter voran- gehen. „Dass ich ehrgeizig bin und nach oben will, daraus mache ich keinen Hehl“, sagt Eulberg, „aber ist es doch wunderbar, wenn man das mit dem Klub erreichen kann, bei dem man beschäftigt ist.“ Dennoch soll weiter das Prinzip kleiner Schritte mit entsprechender Kontinuität gepflegt, also erst einmal der Klassenverbleib erzielt werden. Und dann gibt es noch andere Möglichkeiten, auch überregional in Erscheinung zu treten. „Die erste Runde DFB-Pokal“, lautet daher auch der große Wunsch von Bruns. Nachdem er dem Trainer einige erfüllt hat, kann sich Eulberg da vielleicht ja einmal revanchieren.