Gibt es bei der 96-Reserve weitere Punkte?

Der GSC muss am Sonntag bei Hannover 96 II antreten und hofft auf einen weiteren Sieg.

Regionalliga Nord: Goslarer SC morgen in der Landeshauptstadt zu Gast

Zu Saisonbeginn zählte die Reserve von Hannover 96 zumindest zum erweiterten Favoritenkreis in der Regionalliga Nord. Mittlerweile dümpelt die „rote“ Bundesliga-Reserve aber nur auf Platz elf der Liga herum, der letzte Liga-Sieg datiert vom November letzten Jahres, ein 2:0 über Cloppenburg.

Also leichtes Spiel für den Tabellenzweiten Goslarer SC morgen um 14 Uhr in der Landeshauptstadt?
Goslars Trainer Mario Block kann das so nicht unterschreiben. „Es ist immer schwer gegen eine U23 zu spielen“, sagt er. Man wisse halt nicht, wer aus dem – erweiterten – Profikader die Reihen der Reserve ergänzt, „das ist immer so ein bisschen wie eine Wundertüte“, so Block. Allerdings weiß er auch, dass mit Deniz Kadah der mit zwölf Toren in 13 Spielen treffsicherste Hannoveraner im Winter den Verein in Richtung türkischer Heimat verließ. Doch da Hannovers 1. Mannschaft bereits gestern Abend in Mainz im Einsatz war, könnte es gut sein, dass nicht eingesetzte Spieler die Reserve am Sonntag verstärken.
„Wir wollen erfolgreich sein“, meint dementsprechend Block nur, dabei interessiert es ihn letztlich nicht, wie die Punkte auf das Konto der Kaiserstadt-Kicker kommen, sondern nur dass sie kommen. Dazu muss er den Kader allerdings ein wenig umbauen. Slavomir Lukac, der gegen Wilhelmshaven noch auf der Sechs vor der Abwehr ackerte, konnte unter der Woche wegen Krankheit nicht trainieren, ist somit auch kein Thema für morgen.
Garrit Golombek hat zwar in der Woche wieder das Training aufgenommen, ist aber nach seiner heftigen Rückenprellung im Test bei Hertha BSC II noch kein Thema für die erste Elf. Und Kevin Pannewitz fällt wegen der „Ampelkarte“ vom Sonntag aus. Für ihn dürfte dann Kai-Fabian Schulz den Platz in der Innenverteidigung besetzen. Oliver Hofmann könnte auf den rechten Außenverteidiger rücken, Thomas Ströhl auf links. Und für die vakante Sechs stehen mit Sven Hartwig und Sergej Evljuskin zwei Alternativen zur Verfügung. Die Verteidigung von Platz zwei in der Liga sollte also kein unmögliches Unterfangen sein.