Goslarer SC ist jetzt das Aushängeschild

Der Goslarer SC mit (stehend von links) Physiotherapeut Alexey Dushin, Co-Trainer Piotr Podolczak, Nils Pölzing, Jose Antonio Garcia Cabezas, Savas Turhal, Jörn Winkler, Christopher Kolm, Mirhudin Kacar, Trainer Manfred Wölpper, Muhamed Alawie, Filip Sajbidor, (unten von links) Teczan Karabulut, Mehdi Mohebie, Peter Endres, Niko Lauenstein, Andreas Binder, Slavomir Lukac, Alessandro Caruso und Andre Hofer.

Regionalliga: Mit Trainer Frank Eulberg soll der Klassenerhalt erreicht werden

Sich möglichst zeitig deutlich von den Abstiegsrängen zu distanzieren, lautet die oberste Zielsetzung von Frank Eulberg bei seiner Mission, den Goslarer SC als Aufsteiger in der Regionalliga zu etablieren. Die Chancen der Kaiserstadt-Kicker stehen bei ihrem zweiten Versuch in der neuformierten Regionalliga Nord recht gut. Zum einen kann man als souveräner Oberliga-Meister positive Bilanzen gegen quasi alle Mitaufsteiger aufweisen. Die Mannschaft blieb weitestgehend zusammen und wurde punktuell und gezielt verstärkt.
Ein enormer Vorteil für Eulberg, der nur wenige Spieler integrieren muss. Im Training kann er sich also auf Fitness und Taktik konzentrieren. „Unsere starke Geschlossenheit und gute Physis“, nennt der Fußball-Lehrer denn auch die Stärken seiner Truppe. Das ermöglicht ihm auch eine entsprechende Spielweise. „Wir wollen viel und aggressiv gegen den Ball gehen, den Gegner mürbe machen“, lautet sein Konzept, das ungeachtet des Gegners durchgezogen werden soll. Das Spiel soll selbst in die Hand genommen werden, „mit klaren Regeln der Umsetzung“, wie Eulberg sagt. „Wenn uns dann tatsächlich jemand hinten rein drängt, müssen wir unser Spiel umstellen können“, fordert er von der Mannschaft auch eine enorme taktische Flexibilität.
Er favorisiert ein 4-3-2-1-System, nicht zuletzt „auf Grund der personellen Situation“, sagt er und spielt auch auf den noch verletzten Stürmer Justin Eilers an. Aber sein Team soll auch schnell in ein 4-4-2 wechseln können. „Wichtig sind auf alle Fälle die Viererkette und die zwei Sechser“, betont er. Dabei kann Eulberg auf eine eingespielte Defensive bauen. Mit Slavomir Lukac, Alessandro Caruso, Tim Rubink, Peter Endres, Blerim Rrustemi, Nils Pölzing und dem noch angeschlagenen Mirhudin Kacar sowie Nico Lauenstein im Tor sind die Abwehr- und defensivtauglichen Mittelfeldspieler alle zusammen geblieben. Mit dem Bundesligaerfahrenen Karsten Fischer, der immerhin 20 Einsätze für Wolfsburg in der Eliteklasse vorweisen kann, wurde die Mannschaft gezielt verstärkt.
Die vorderste Spitze, die im Vorjahr meist durch Eilers und Muhamed Alawie gebildet wurde, erhielt mit Omar Fahmy und Mazan Moslehe weitere Qualität. Garrit Golombek erhöht den Konkurrenzkampf auf der Außenbahn im Mittelfeld. Mit Kamil Chmiel und auch Semi Boog ergänzen junge Perspektivspieler den gut sortierten Kader. Die Vorzeichen stehen insgesamt nicht schlecht, dass im zweiten Anlauf die Mission Regionalliga nicht wieder mit dem direkten Abstieg endet.

Neuzugänge: Semi Boog, Garrit Golombek, Karsten Fischer, Kamil Chmiel, Omar Fahmy, Mazan Moslehe.
Abgänge: Daniel Vogel, Savas Turhal, Jose Antonio Garcia Cabezas, Patrik Czaja, Andreas Binder, Andre Hofer, Filip Sajbidor, Jörn Winkler.

Kader: Tor: Nico Lauenstein, Patrick Klimo, Falco Romainschick.
Abwehr: Tim Rubink, Alessandro Caruso, Peter Endres, Slavomir Lukac, Christopher Kolm, Semi Boog, Nils Pölzing.
Mittelfeld: Garrit Golombek, Corvin Behrens, Kartsen Fischer, Steve Ridder, Kamil Chmiel, Blerim Rrustemi, Tezcan Karabulut, Mehdi Mohebieh, Mirhudin Kacar.
Angriff: Justin Eilers, Omar Fahmy, Muhamed Alawie, Mazan Moslehe.
Trainer: Frank Eulberg.
Co-Trainer: Malte Froelich.
Torwart-Trainer: Karsten Tost
Beobachter-Tipp: Platz 9