GSC Goslar zu Gast bei der „Schießbude“ der Liga

Oberliga Niedersachsen: Kaiserstädter reisen morgen zum Tabellenschlusslicht Güldenstern Stade

Goslar (cfk). Mit 88 gegentoren ist Schlusslicht Güldestern Stade die „Schießbude der Oberliga“. Allein in den letzten fünf Partien kassierten die Gastgeber des Goslarer SC am kommenden Sonntag 25 Gegentreffer, darunter allein neun auf eigenem Platz gegen den VfL Oldenburg. Doch gelangen ihnen in eben diesen fünf letzten Partien auch neun eigene Treffer, also im Schnitt fast zwei pro Partie und ein Drittel der gesamten Saisontrefferzahl von bislang 28. Nicht nur dies ist ein Grund mehr für den GSC, beim Tabellenletzten wachsam aufzutreten.
„Wir haben ja auch gegen Uelzen lange zittern müssen“, erinnert GSC-Trainer Manfred Wölpper an die Partie beim Vorletzten vor Wochenfrist. Zudem war die Treffsicherheit im Team zuletzt auch nicht mehr überragend. Nun kommen überraschend einige Ausfälle dazu. Spielgestalter Suri Ucar wurde an der Hand operiert und wird geschont werden. Auch Nils Pöltzing fällt aus, er hat sich eine Zerrung zugezogen. Peter Endres steht aus familiären Gründen nicht zur Verfügung.
„Da müssen wir ein bisschen improvisieren“, so Wölpper, worüber er aber nicht allzu böse sein dürfte. So kann sich der eine oder andere Spieler vielleicht doch noch für die kommende Spielzeit empfehlen. Dabei dürfte auch die Einstellung der Kaiserstadt-Kicker eine Rolle spielen. Denn „es gibt keinen Grund überheblich zu sein“, so Wölpper. Nicht zuletzt das Hinspiel bestätigt dies. Denn Ucar hatte zwar bereits in der Anfangsphase das 1:0 erzielt, doch erst in der Schlussviertelstunde machte André Hofer mit zwei Treffern den Sack zu.