GSC kann rechnerisch den Sack zu machen

Niedersachsenliga: Goslarer gastieren bei der Reserve von Eintracht Braunschweig

Auf die Zielgerade biegt der Goslarer SC in der Niedersachsenliga. Am 30. Spieltag kann das Team von Trainer Manfred Wölpper am Sonntag um 15 Uhr bei der Reserve von Eintracht Braunschweig „auch rechnerisch den Sack zu machen“, wie es der Trainer formuliert und letztlich alle auch theoretischen Rechenspiele, dass der erneute Gang in die Regionalliga noch misslingt, ad acta legen. Allerdings „ist Braunschweig schwer einzuschätzen. Die haben eine hohe Fluktuation“, meint Wölpper. Mal bieten sie Spieler aus dem erweiterten Kader des Zweitliga-Teams auf, mal ergänzen hoffnungsvolle Talente aus der A-Jugend die Mannschaft. Und nicht nur theoretisch kann die Eintracht-Reserve zumindest noch ein ernstes Wörtchen um den Kampf um den wahrscheinlichen Relegationsplatz 5 mitreden. Insofern geht Wölpper von keinem Selbstläufer gegen den Tabellensiebten aus.
Dennoch heißt das klare Ziel wieder drei Punkte einzufahren, immerhin dreimal in Folge gelang das zuletzt nicht. „Es wird keine großen Umstellungen geben“, will er weitestgehend der Elf vertrauen, die auch gegen Cloppenburg auf dem Platz stand. Er hält sich allerdings die Option offen, „die Mannschaft vielleicht etwas offensiver aufzustellen.“ Mirhudin Kacar jedenfalls wird nicht dabei sein, sein Muskelfaserriss zwingt den „Sechser“ noch zur Pause. Doch Blerim Rrustemi vertrat ihn ja ganz manierlich bei der Nullnummer vor Wochenfrist. Und Justin Eilers hat unter der Woche vorsichtig trainiert. Im Spiel gegen Cloppenburg lief es zwar rund, doch danach spürte er doch, wo ihn die Verletzung zuvor plagte. So trainierte er unter der Woche vorsichtig und es wird sich kurzfristig entscheiden, ob er in der Startelf steht.
Doch letztlich ist der Kader des Goslarer SC ausgeglichen und stark genug, um den Wunsch von Trainer Wölpper zu erfüllen, auch „rechnerisch den Aufstieg perfekt zu machen.“