GSC nach Hamburg

Goslarer wollen den Schwung mitnehmen

Den Schwung mitnehmen und etwas Zählbares wieder mitbringen, so lautet der Wunsch von Frank Eulberg vor dem Gastspiel des Goslarer SC in der Regionalliga bei der Reserve des FC St. Pauli heute um 14 Uhr. Dabei muss er jedoch neben Torjäger Justin Eilers auch auf Slavomir Lukac verzichten.
Das ist besonders ärgerlich, da Lukac „gegen Rehden seine bislang beste Saisonleistung bot“, lobte Eulberg, „so war das viele Lob auf die Innenverteidigung der Oberliga-Saison nachvollziehbar.“ Doch hat Eulberg mit Christopher Kolm einen Spieler an der Hand, der weit mehr ist als nur ein Ersatz für Lukac. Auch Steve Ridder wird nicht einsatzfähig sein, er hat nach fast überwundener Grippe einen Rückfall erlitten. Mazan Moslehe wird wohl erneut im Sturm starten. „Er hat eine gute Leistung gebracht, die soll er jetzt bestätigen“, fordert der Trainer, zumal Muhamed Alawie auf der Bank mit den Hufen scharrt.
Zweimal hat Eulberg die St. Pauli-Reserve beobachtet, und war überrascht. „Die spielen ständig auf anderen Positionen“, hatte er festgestellt. Diese Rotation auf dem Feld könnte solch kuriose Ergebnisse wie ein Sieg bei den starken Oldenburgern, aber nur eine triste Nullnummer zu Hause gegen die bislang eher enttäuschenden Lübecker erklären. Wie auch immer St. Pauli II sich aufstellt, die „sind alle sehr gut ausgebildet, technisch gut und suchen immer eine spielerische Lösung“, hat Eulberg festgestellt. Womit sich auch klar das Rezept der Kaiserstadt-Kicker ergibt. „Wir müssen präsent sein, robust in die Zweikämpfe gehen“, fordert er.