GSC nimmt im Schongang die erste Pokalhürde

Der GSCGoslar in der Saison 2012/2013.Das offizielle Mannschaftsfoto wurde in der vergangenen Woche vor der malerischen Hintergrundkulisse der Goslarer Altstadt aufgenommen.

Bei Oberligist SC Langenhangen setzen sich die Goslarer mit 5:2 durch / Starke erste Halbzeit reicht

Fast schon zu leicht war Frank Eulberg der Sieg seines Goslarer SC im NFV-Pokal beim Oberligisten SC Langenhagen. „Ich hätte mir gewünscht, wir wären etwas mehr gefordert worden“, sagte er nach dem 5:2 (3:0) seiner Elf im Vorfeld des Regionalliga-Auftaktes am Freitag gegen Hannover 96 II.
Doch vielleicht lag es ja auch einfach an der guten Leistung seiner Mannschaft, die vor allem in der ersten Hälfte eine gute Chancenauswertung offenbarte. Bereits nach acht Minuten eröffnete Tezcan Karabulut, zuletzt noch angeschlagen geschont, mit seinem Treffer den Torreigen. Er zeigte sich genauso wie der zuletzt geschonte Steve Ridder in bes­ter Verfassung und mit starker Leistung. „Ich habe es als klaren Treffer für Muhamed Alawie gesehen“, so Eulberg zum 2:0. Die Statistiker werteten es aber wohl als Eigentor eines Abwehrspielers der Gastgeber. Als kurz darauf Blerim Rrustemi, der mit Karsten Fischer einen guten Job auf der Doppelsechs machte, das 3:0 erzielte, war der Kuchen gegessen. „In der ersten Hälfte hat eigentlich alles gepasst, wir haben auch nichts zugelassen“, lobte Eulberg.
Auch in der zweiten Hälfte überwogen die positiven Eindrücke, die seine Mannschaft hinterließ. Zwei eingewechselte Spieler trafen und selbst das 2:4 der Platzherren hakte Eulberg unter „kann passieren“ ab. Garrit Golombek versuchte mit einem Befreiungsschlag im eigenen Strafraum zu klären, traf aber den Fuß des Gegners. „Sowas kommt vor“, so Eulberg. Und selbst das erste Gegentore war „gut, dass es in dem Spiel passierte“, wie Eulberg fand. Denn von der Grundlinie legte Langenhagen zurück und Adrian Zimmermann konnte relativ unbehelligt ins Tor vollenden. „So haben wir vorgeführt bekommen, dass bei uns in solchen Situationen die Raumaufteilung nicht richtig passt“, erhofft Eulberg einen Lerneffekt. Seine Mannschaft reagierte jedenfalls jedesmal wunschgemäß auf die Gegentore und stellte binnen weniger Minute den alten Abstand wieder her. Dazu gab es keine Verletzungen zu beklagen, „Wir sind gewappnet für Hannover 96 II“, sagt Eulberg.

GSC Goslar 08: Nico Lauenstein, Tim Rubink, Slavomir Lukac, Christopher Kolm, Peter Endres, Karsten Fischer, Blerim Rrustemi, Tezcan Karabulut (73./Omar Fahmy), Steve Ridder (46./Garrit Golombek), Corvin Behrens, Muhamed Alawie (57./Mazan Moslehe).

Tore: 0:1 Karabulut (8.), 0:2 Alawie (30.), 0:3 Rrustemi (35.), 1:3 Zimmermann (51.), 1:4 Golombek (54.), 2:4 Herold (65.), 2:5 Moslehe (70.).