GSC reist zum nächsten Reserveteam

Regionalliga: Goslarer wollen beim FC St. Pauli II Anschluss an die Spitze halten

Die dritte zweite Mannschaft in Folge steht nun dem Goslarer SC gegenüber, wenn er heute um 14 Uhr beim FC St. Pauli II in der Regionalliga aufläuft. Insofern darf GSC-Trainer Marion Block auch wieder davon sprechen, dass man bei einer Reserve nie wisse, mit wem der Gegner antritt.

Doch St. Pauli ist in diesem Jahr noch ohne Niederlage, konnte sich zuletzt unter der Woche vor heimischem Publikum gegen Hannover II mit 1:0 durchsetzen. „Bei denen ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar“, meint Block, trotz des 2:2 vor eigenem Publikum gegen den VfR Neumünster. Das waren aber auch die einzigen Gegentreffer in diesem Jahr, dazu eins gegen Wolfsburg am ersten Rückrundenspieltag im November. Alle 28 anderen Tore wurden den Paulianern in der Hinrunde eingeschenkt. Das belegt deutlich, dass sie sich in der Defensive stabilisiert haben.
Mit Marius Kleinsorge fehlt ausgerechnet der schnellste und sprintstärkste Angreifer der Kaiserstadt-Kicker wegen der fünften Gelben Karte. Alternativ könnten den Job auch Garrit Golombek oder Oliver Hofmann erledigen. Doch Golombek, der jüngst seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte, ist noch verletzt. Und Hofmann wird wahrscheinlich als rechter Außenverteidiger benötigt, da Kai-Fabian Schulz wegen Grippe nicht trainieren konnte.
Da könnte die Stunde für Winterzugang Benjamin Kauffmann gekommen sein, zu beweisen, welche Qualitäten er mitbringt. Doch die finale Entscheidung wird Block wieder erst nach dem letzten Training fällen.