GSC trifft auf schwer ausrechenbare VfL-Reserve

Oberliga Niedersachsen: Tabellenführer Goslar muss weiterhin auf Justin Eilers verzichten

Goslar (cfk). Um 15 Uhr stellt sich heute mit dem VfL Osnabrück II nicht nur der Tabellendritte der Oberliga in der S-Arena beim Goslarer SC vor. Die Reserve des Drittligisten ist auch schwer auszurechnen. „letzte Woche haben die neun andere Spieler in der Startelf gehabt als noch gegen uns“, hat GSC-Trainer Manfred Wölpper recherchiert.
Dabei sind die Osnabrücker ein Team, das mitspielt, das nach vorne spielt. Das bestätigen nicht zuletzt bereits 45 erzielte Tore, nur der GSC (47) und Rheden (46) haben häufiger getroffen. Ein regelrechtes Sammelbecken aus talentiertem Nachwuchs, Rekonvaleszenten und Reservespielern aus der ersten Mannschaft sieht Wölpper beim Gast. „Alles Spieler mit Ambitionen, die nach oben kommen wollen“, fasst er zusammen.
Doch angesichts der eigenen Bilanz sollte das die Kaiserstadt-Kicker nicht schrecken. Das Aufeinandertreffen zweier offensiv ausgerichteter Teams verspricht beste Fußball-Unterhaltung für die Zuschauer. Zwar ist Justin Eilers nach seiner Knieverletzung bereits wieder schmerzfrei, „ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Er wird kommende Woche wieder ins Training einsteigen“, so Wölpper, der mit seinem Torjäger kein Risiko eingehen will. Mit Mehdi Mohebieh hat er noch einen weiteren Ausfall zu verkraften. Mohebieh hat sich eine Adduktorenzerrung zugezogen, doch ist diese Saison ja auch so erfolgreich, weil der Kader auch in der Breite eine hohe Qualität hat. Heißer Kandidat für einen Einsatz im offensiven Mittelfeld anstatt Mohebieh ist Tezcan Karabulut, der zuletzt häufig auf der Bank schmorte, nach Einwechslungen aber das Spiel stets belebte. Sollte Wölpper eine etwas sichere Variante wählen, wäre auch Nils Pölzing eine Option. Auch er saß nach Verletzungspause zuletzt meist auf der Bank, doch hat der laufstarke Pölzing seine Qualitäten sowohl als Außenverteidiger als auch im Mittelfeld schon häufig bewiesen. Zu welcher Variante auch immer sich Wölpper entschließt, die Vorzeichen stehen auf ein schnelles und attraktives Fußballspiel.