GSC startet heute in Cloppenburg

Heute um 19 Uhr startet die Regionalliga Nord mit der Partie BC Cloppenburg gegen den Goslarer SC in die neue Spielzeit. Für die runderneuerte Mannschaft aus dem Harz wird das die erste ernsthafte Standortbestimmung. „Jeder ist froh, dass es jetzt endlich los geht“, sagt der neue GSC-Trainer Mario Block, auch wenn „im Pokal ja schon ein Prüfstein geschafft wurde.“ Ob der 3:0-(1:0-)Erfolg der Kaiserstadt-Kicker beim ambitionierten Oberligisten Germania Egestorf/Langreder im NFV-Pokal tatsächlich Gradmesser für den Liga-Alltag ist, wird sich zeigen.
Ein knappes Dutzend neuer Spieler und ein neuer Trainer geben dem Goslarer SC ein komplett neues Gesicht. Mit Karsten Fischer, im Vorjahr als Neuling binnen kürzester Zeit zur tragenden Säule des Teams gewachsen, findet sich aber eine wichtige Personalie wieder. „Fischer ist mein Kapitän und soll noch mehr Verantwortung übernehmen“, ist der erfahrene und zuverlässige 29-Jährige auch unter Block Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft.
Doch soll er die Bürde nicht allein tragen. Die Zugänge Kevin Kahlert (23/von TSG Neustrelitz) und Thomas Ströhl (24/von RW Erfurt) zählen in der jungen Truppe ebenfalls zu den erfahrenen Spielern und sollen ebenfalls Führungsrollen übernehmen. „Auch ein Slavomir Lukac wird auf und neben dem Platz alles für die Mannschaft tun“, hat Block einen weiteren Routinier zur Verfügung.
Denn „gesetzte Spieler gibt es bei mir nicht“, betont er. „Es geht letztlich ums Ganze, irgendwann ist jeder mal dran“, sagt Block, „und manche müssen ihre Leis­tung auch neben dem Platz bringen.“ Zumal der GSC nicht auszurechnen sein soll in der anstehenden Saison. „Wir lassen uns nicht auf ein System festlegen“, macht Block klar. Auch wenn das 4-2-3-1 bei der Mannschaft am besten sitzt, „wir werden auch mal mit zwei Stürmern spielen“, verspricht Block.
Jetzt hofft er aber erst einmal „wie alle anderen Mannschaften auch“ einen guten Start hinzulegen. „Verlierst du zum Anfang gleich drei, vier Spiele und stehst da unten drin, kommen Angst und Unsicherheit auf“, weiß er. Insofern „wäre es okay, wenn wir in Cloppenburg nicht verlieren.“