Manfred Wölpper: „Wir wollen aufsteigen.“

Der Goslarer SC mit (stehend von links) Physiotherapeut Alexey Dushin, Co-Trainer Piotr Podolczak, Nils Pölzing, Jose Antonio Garcia Cabezas, Savas Turhal, Jörn Winkler, Christopher Kolm, Mirhudin Kacar, Trainer Manfred Wölpper, Muhamed Alawie, Filip Sajbidor, (unten von links) Teczan Karabulut, Mehdi Mohebie, Peter Endres, Niko Lauenstein, Andreas Binder, Slavomir Lukac, Alessandro Caruso und André Hofer. (Foto: bo)

Neuformierung der Regionalligen: GSC braucht einen Platz unter den ersten fünf

Goslar (cfk). Das Ziel des Goslarer SC in der Oberliga formuliert Trainer Manfred Wölpper klar und deutlich: „Wir wollen aufsteigen.“ Das bedeutet auf Grund der anstehenden Neuformierung der Regionalligen einen Platz unter den besten fünf Teams der Oberliga.
Dazu hätte es beinah schon in der Vorsaison gereicht. Doch ein dürftiger Start in die Spielzeit sowie eine sehr schwache Chancenauswertung, die sich über die komplette Saison hinzog, verhinderten eine bessere Platzierung als Rang sieben. Ein Grundstein für den Erfolg trotz bescheidener Trefferquote war die solide Abwehrarbeit, immerhin die beste der Liga. Da blieb, abgesehen von Ihsan Kalkan alles an Bord, mit Savas Turhal wurde ein wohl nicht nur optisch an Kalkan erinnernder Ersatz geholt. Und da sich zuletzt Alessandro Caruso auch auf der Innenverteidigerposition als Alternative gezeigt hat, dürfte die Defensivabteilung weitestgehend stehen.
Im Mittelfeld und Sturm hat es die meisten Veränderungen gegeben. Neben Peter Endres, der im System mit Doppel-Sechs bei Wölpper einen zweiten Frühling erlebt, sind noch Steve Ridder und Flügelflitzer Teczan Karabulut geblieben, der Rest sind neue Spieler. Dabei hat Mehdi Mohebieh, der schon in seinem alten Verein Northeim mit dem neuen Stürmer Muhamed Alawie zusammen spielte, sicher ausgezeichnete Karten für einen Stammplatz in der Startelf. Denn den Kreativspieler zeichnet auch enorme Torgefährlichkeit aus.
Im Sturm ist neben Alawie noch Jörn Winkler gekommen. Der lange Stürmer soll die Gefährlichkeit gerade bei Standards erhöhen. Arbeitsbiene und Publikumsliebling André Hofer wird also einen harten Stand gegen diese beiden haben. Dann kommt auch Andreas Binder endlich zurück. Nach langwierigen Verletzungen scheint er endlich beschwerdefrei und wird sicher noch einmal als Knipser angreifen. Filip Sajbidor fühlt sich eh als Außenstürmer wohler.
Die Vorzeichen, das gesteckte Saisonziel zu erreichen stehen somit recht gut. Bedingung ist allerdings, dass die Stürmer einigermaßen einschlagen und die Abwehr ein Bollwerk bleibt.