Mountainbike-Fahrer duellieren sich am Wurmberg

Am Wochenende findet die fünfte Auflage des Wurmberg-Mountainbike-Marathons statt

Von Camillo Kluge

Braunlage. Mit etwa 200 Startern rechnet die Braunlage Tourismus GmbH auch für die morgen um 10 Uhr startende fünfte Auflage des Wurmberg-Mountainbike-Marathons. Dabei werden die bereits in den Vorjahren angetretenen Starter sicher überrascht sein, denn die Strecke, die sonst gleich mit einem gewaltigen Anstieg das Feld deutlich entzerrte, ist entschärft.
„Wir fahren nicht mehr durch den Nationalpark, somit sind die Runden auch kürzer“, verrät Tima Mortak, Marketing-Assistentin der Tourismus GmbH. „Nur noch“ 17 Kilometer ist jetzt eine Runde lang, und es geht nicht mehr steil Richtung Mittelstation, sondern der Kurs „mäandert“ nun den Hang hinauf. „Dadurch müssen wir allerdings mehr Helfer einsetzen“, so Mortak, denn Downhill-Strecke, Monsterroller-Pfade und Wanderwege werden reichlich gekreuzt. „Lediglich der Single-Trail im Downhill-Bereich ist gesperrt“, wollten die jeweiligen Betreiber nicht auf ihre Umsätze verzichten, was nun zu einem erhöhten Personalbedarf führt.
Der nicht mehr ganz so Kraft raubende Anstieg wird die Topfahrer schneller ihre fünf Runden abspulen lassen. Mit Volker Lutz hat der Führende der Gesamtwertung genauso gemeldet wie auch Stefan Danowski, der in den Vorjahren den Harzer Mountainbike-Cup gewann. Sollte Lutz allerdings nicht allzu viele seiner 50 Punkte Vorsprung auf Danowski einbüßen, stehen die Chancen gut, dass er nach dem letzten Rennen in Schierke (27. August) als Gesamtsieger gelistet wird. Während sich bislang für die fünf Runden nur eine Dame gemeldet hat, sind es immerhin schon eine handvoll, die sich über drei Runden und somit etwa 51 Kilometer wagen. Die Kurzstrecke über lediglich eine Runde wird nur Jugendlichen bis 18 Jahren angeboten.
„Das Wetter soll ja passen, nicht zu heiß und kein weiterer Regen“, geht Mortak jedoch davon aus, dass diverse Fahrer am Sonnabend bis 9 Uhr noch die Gelegenheit zur Nachmeldung nutzen. Ausgeschildert ist der Rundkurs bereits seit heute früh, sodass jeder die Strecke einmal Probefahren kann, bevor es Sonnabend ab 10 Uhr ernst wird.