„Nicht Nervosität, sondern eine Riesenvorfreude!“

GSC-Coach Frank Eulberg.

Regionalliga Nord:Goslarer SCstartet heute Abend gegen Hannover 96 II in die neue Saison

Nicht Nervosität sondern eine „Riesen-Vorfreude bei Mannschaft, Umfeld und bei mir“ herrscht laut Trainer Frank Eulberg beim Goslarer SC vor dem Regionalliga-Auftakt gegen die Reserve von Hannover 96 am Freitag um 18 Uhr in der S-Arena. Dann zeigt sich, wie gut die nahezu aus­schließlich von dem nach Duisburg abgewanderten Vorgänger Manfred Wölpper zusammengestellte Mannschaft die neuen Vorgaben umsetzt. „Große Änderungen konnte ich nicht mehr vornehmen“, sagt Eulberg, „doch habe ich stets gesagt, dass wir für Mittelfeld und Innenverteidigung die Augen offen halten müssen.“ Mit Karsten Fischer ist „mein Wunschkandidat gekommen“, wie Eulberg sagt, und in Bezug auf die Innenverteidigung hat die Mannschaft ihm gezeigt, dasssie das Manko spielerisch zu beheben weiss. Zudem sind mit Christopher Kolm, der seit langem mal wieder verletzungsfrei eine Vorbereitung mit machen konnte, und dem Talent Semi Boog Alternativen vorhanden. „Viele Teams werden uns spielerisch überlegen sein“, meint Eulberg.
Die 96er-Reserve zählt er dabei zu den spielstärksten Teams der Liga. Da wird sich dann gleich zeigen, ob sein Rezept zum Bestehen in der 4. Liga aufgeht. „Wir müssen viel Aufwand gegen den Ball betreiben, läuferisch enorm viel investieren und bei Ballgewinn enorm schnell umschalten“, lautet die Formel, um schnellstens die magischen 40 Punkte zum Klassenverbleib zu hamstern. Dennoch sieht er seine Kaiserstadt-Kicker am Freitag als Außenseiter. „Da muss schon alles passen, wenn wir etwas holen wollen“, sagt er. Mit Mirhudin Kacar und Justin Eilers fehlen zwei potentielle Stammkräfte noch einige Wochen und auch Alessandro Caruso, Säule der Innenverteidigung konnte unter der Woche angeschlagen nicht trainieren. „Wahrscheinlich Kolm“, nennt Eulberg den möglichen Ersatz. Und selbst wenn es gegen Hannover am Ende nichts Zählbares gibt, soll die Mannschaft mit ihrer Spielweise, ihrem Engagement versuchen, „die Goslarer für den Fußball zu begeistern“, wünscht Eulberg. Und auch wenn noch manches nicht ganz nach seinem Wunsch läuft, „vom Grundsatz sind wir auf einem guten Weg.“