Regen und Sturm stören Trainingseinheiten

Kevin Pannewitz (links) und Zugang Benjamin Kauffmann im Trainingsspiel am ersten Tag.

Goslarer SC macht sich im türkischen Belek fit für die Rückrunde / Testspiel gegen U23 von Donezk

Umdisponieren war die Hauptaufgabe von Mario Block. Das Wetter warf dem Trainer des Regionalligisten Goslarer SC seinen Trainingsplan im Trainingslager im türkischen Belek immer wieder über den Haufen. Sturm, Gewitter und sintflutartige Regengüsse sorgten dafür, dass die Mannschaft am Wochenende wenig mit dem Ball arbeiten konnte.

Dabei hatte es gut begonnen. Reibungsloser Flug, Ankunft bei frühlingshaften 17 Grad und strahlendem Sonnenschein. Das erste Training auf gut gepflegten Rasen machte Lust auf mehr. Doch über Nacht wechselte die Situation. Strömender Regen und peitschender Wind waren bei einem Strandlauf, bei einer Einheit mit Ball erträglich, doch dann wurden auch aufgrund der Witterung die Plätze gesperrt.
So musste umdisponiert werden. Training in der Schwimmhalle forderte die Kicker ganz anders als gewohnt. Entsprechend müde und erschöpft waren die meisten Spieler. Der Höhepunkt der Unwetterfront erreichte die Region scheinbar Sonntag früh. Blitz, Donner und Sturm verhinderten den Strandlauf, zwei Stunden durfte die Truppe noch einmal ins Bett klettern. Auf die drei angestrebten Einheiten kam der GSC dennoch. Besonders kräftezehrend war die Einheit am Strand, wo nicht nur in tiefem Sand gelaufen wurde, sondern auch andere Kräftigungsübungen durchgezogen worden.
Neben Trainingseinheiten wird das Lager auch für bislang allerdings nur ein Trainingsspiel genutzt. Am Mittwoch wird gegen die U23 des Champions-League-Teilnehmers Schachtjor Donezk gespielt, einen zweiten Testspielgegner sucht man noch. Da wird dann auch Neuzugang Benjamin Kauffmann, der auf den letzten Drücker vor dem Trainingslager von der SpVgg Unterhaching nach Goslar wechselte, erstmals seine Offensiv-Qualitäten im Dress der Kaiserstadt-Kicker zeigen können.
Als weitere Personalie wurde der Vertrag mit Mannschaftskapitän Karsten Fischer verlängert. Bis 2016 wird Fischer nun die Schuhe für den GSC schnüren. „Ich fühle mich wohl hier und denke, hier wird etwas aufgebaut“, nannte Fischer Gründe für seine frühzeitige Bindung, sicher auch ein Zeichen für manch anderen Spieler. Bis Freitag noch sind die Goslarer in der Türkei, um sich den feinschliff für die Rückrunde zu holen.