Start diesmal an der Granetalsperre

Am 2. November startet die inzwischen 37. Harzer Talsperrenserie.

Läufer-Team Oker richtet die beliebte Talsperrenserie zum 37. Mal aus

Kaum sind die letzten Bahnwettkämpfe beendet, die Laubbäume verfärben sich und verlieren ihre Blätter, da beginnen die Läufe um die Harzer Talsperren. Der Termin des ersten Laufes, traditionell immer am letztem Sonnabend im Oktober, musste verschoben werden, denn die Weißwasserbrücke über die gelaufen werden soll, kann erst Ende Oktober wieder genutzt werden.

So findet in diesem Jahr der Auftakt mit dem Lauf „Rund um die Granetalsperre“ am 2. November statt.
Dieser Lauf ist seit Jahren der vorletzte Wertungslauf des Süd-Niedersachsen-Cups. Viele Langstreckenläufer aus dem gesamten südniedersächsischem Raum, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben die drei Veranstaltungstermine seit Jahren in ihrem Terminkalender als festen Bestandteil ihrer Wettkämpfe geplant. Der Veranstalter, das Läufer-Team Oker e.V., mit seinem Vorsitzenden Hartmann Jung, der diese im weitem Umkreis wohl einmalige Serienveranstaltung 1977 ins Laufen brachte und der auch nun für die 37. Auflage als Veranstaltungsleiter verantwortlich ist, bemüht sich mit seinen Helfern, wie in den vergangenen Jahren, seine drei Läufe der 37. Harzer Talsperrenserie nach Möglichkeit für alle, ob Spitzenläufer oder aber „Just for Fan“ Läufer/-in, erfolgreich zu gestalten. Viele „Wiederholungstäter“ kommen, nicht nur wegen der fast familiären Atmosphäre, sondern natürlich um auf den landschaftlich schönen seit Anbeginn unveränderten Rundstrecken um die Oberharzer Talsperren zu laufen.
Die drei Laufstrecken haben einen völlig unterschiedlichen Charakter. Teilweise ist es ein Crosslauf, dann schneller, fast ebener Straßenlauf und als Höhepunkt der wohl schönste und anspruchsvollste Lauf, der mit einigen giftigen Anstiegen versehene Rundkurs um die Granetalsperre. Dieser Lauf wird zu Ehren des nach langer Krankheit verstorbenen Alfelder Läufers Walter Witte zum Gedächtnislauf ausgetragen. Durch Addition der gelaufenen Zeiten werden die Sieger und Platzierungen ermittelt. Nicht nur die unterschiedlichen Strecken haben ihre Tücken, dazu kommt natürlich das Wetter. Von schönen herbstlichen Tagen mit viel Sonne, über Regen bis zu Schnee beziehungsweise Schneematsch mit empfindlicher Kälte, das gab es in den letzten 36 Jahren schon alles und damit müssen die Teilnehmer der 37. Serie auch in diesem Jahr rechnen.
Der erste Lauf startet am Sonnabend, 2. November, rund um die Granetalsperre. Gelaufen wird fünf oder 14,5 Kilometer. Letztere Strecke kann auch gewalkt werden. Der zweite Lauf eine Woche später ist eine Wendepunktstrecke und geht über fünf oder 14,4 Kilometer und 7,2 Kilometer Walking. Start ist auf der Vorsperre des Okerstausees. Beim letzten Lauf, am Sonnabend, 16. November, geht es viermal um die Vorsperre der Okertalsperre. Hier werden die Strecken von 3,5 und 12,6 Kilometer angeboten, wobei letztere auch wieder gewalkt werden kann. Start ist jeweils um 14.15 Uhr für Walker und die Kurzstrecke sowie 15 Uhr für die Langstrecke. Nach dem dritten Lauf können die Läufer im Silberbornbad in Bad Harzburg von 15 bis 17.30 Uhr duschen und baden. In der Begegnungsstätte in Oker finden für alle Teilnehmer die Siegerehrungen statt.
Anmeldungen und Informationen gibt es bei Heidrun und Hartmann Jung, Heinrich-Siems-Straße 12 in Goslar, Telefon und Fax (05321) 65134. Die genaue Ausschreibung ist im Internet unter www.laeufer-team-oker.de zu finden. Meldungen sind online, Nachmeldungen sind nur in begrenzter Zahl bis eine Stunde vor Startbeginn möglich.