TuS Clausthal-Zellerfeld ist Hallenkreismeister

Die SG Neiletal musste drei Niederlagen einstecken.
 
Der TSV Münchehof gewann nur die Partie die SG Klein-Mahner. Fotos: Kluge

Frauenfußball: Teams vom TSV Münchehof und der SG Neiletal scheiden in der Vorrunde in Schladen aus

Immerhin 13 Damenfußballteams stritten in Schladen um den Titel des Hallenkreismeisters 2011/12. Am Ende bezwang der TuS Clausthal-Zellerfeld die Landesliga-Reserve des SV Bad Lauterberg im Finale 2:1. Platz drei eroberte der FC Altenau im Neunmeter-Schießen gegen den WSV Wiedelah. „Ein prima Turnier in kuscheliger Atmosphäre“, war Lars Flebbe vom Kreisverband mit dem Turnier in der kleinen Halle zufrieden.
Ohne Chance war die SG Neiletal, die in ihrer Vierergruppe drei Niederlagen einstecken musste. Immerhin gelang es Neiletal als einziger Mannschaft neben Bad Lauterberg, dem späteren Turniersieger einen Gegentreffer zu verpassen, und das mit einem wunderschönen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze obere Eck.
Auch nicht viel besser erging es dem TSV Münchehof, der in der einzigen Fünfergruppe antreten musste. Alle Münchehofer Partien endeten 1:0, allerdings nur gegen die SG Klein-Mahner zugunsten der Mannschaft von Trainer Friedmar Schmidt. Dabei hätte in der letzten Partie gegen den SV Schladen womöglich noch ein 0:0 gereicht, um in das Viertelfinale einzuziehen, doch kurz vor Ende fing sch Münchehof den Gegentreffer. Allerdings lief der Ball auch längst nicht so durch die Reihen des TSV wie auf dem Feld. „Wir konnten seit Wochen nicht trainieren, da unsere Halle kaputt ist, da Temperaturen von weit unter Null Grad herrschen“, nimmt Schmidt seine Mädchen in Schutz.
Im Viertelfinale kam das Ende für den heimlichen Favoriten SV Upen II. Zwar retteten sie sich mit einem Tor in sprichwörtlich letzter Sekunde ins Neunmeter-Schießen gegen den FC Altenau, scheiterten da aber an der starken Tor­frau Julia Rebentisch. Clausthal-Zellerfeld traf auf den SC Harlingerode, der wie schon in der Vorrunde mit 2:0 bezwungen wurde. Der WSV Wiedelah hatte beim 1:0 über die sich wacker wehrende Truppe des TSV Gielde Mühe, Bad Lauterberg bezwang Eintracht Osterwieck im Neunmeter-Schießen. Lauterberg und auch Bad Sachsa, das nach drei Niederlagen in der Vorrunde vorzeitig nach Hause fuhr, gehören zwar eigentlich zum Kreis Osterode. Doch auf Grund ihrer Teilnahme an den 7er-Staffeln des Kreises Goslar, in Osterode werden die nicht gespielt, durften sie auch in der Halle antreten.
Wie stark Bad Lauterberg im Neunmeter-Schießen ist, zeigten sie auch im Halbfinale, als sie dort Wiedelah in dieser Form bezwangen. Altenau scheiterte mit 0:1 am späteren Turniersieger. In der Neuauflage des Vorjahres-Finales, das Bad Lauterberg nach Neunmeter-Schießen gewann, war der TuS spielbestimmend und führte bald mit 1:0. Den Südharzern gelang zwar der Ausgleich, doch ein Handspiel vor dem eigenen Tor gab dem TuS die Gelegenheit, per Strafstoß den Siegtreffer zu erzielen.
Insgesamt war das Turnier sehr fair, die Schiedsrichter, allen voran Bernd Felis, der nach zwei kurzfristigen Absagen seiner Kollegen zunächst alleine pfiff und erst spät eine Ablösung durch Heiko Wolff bekam, hatten keine Probleme und mussten keine Strafen aussprechen. Auch Lars Flebbe vom Fußballverband war sehr zufrieden.