Weser Stars vom Himmel geschossen

Jubel bei den Wölfen, das nächste Tor wird gefeiert!

Harzer Wölfe feiern beim 16:1 den höchsten Saisonsieg

Mit ihrem höchsten Saisonsieg haben die Harzer Wölfe in kräftigster Manier ihre Ansprüche auf einen den beiden Endrunden-Plätze angemeldet. Bei den Bremer Weser Stars siegte der ESC mit 16:1 (6:1, 8:0, 2:0). Durch die Niederlage der Timmendorfer gegen den Rostocker EC sind die Wölfe nun bis auf vier Punkte an den zweiten Platz heran gerückt. Einen Traumeinstand feierte der kanadische Neuzugang Nick Pitsikoulis, der fünf Tore erzielte und insgesamt sieben Scorerpunkte sammelte.
Bei den Weser Stars brauchte es zunächst einen warnenden Schuss vor den Bug. Schon in der ersten Minute brachte Igor Schön die Hausherren vor 310 Zuschauern in Führung. Die Harzer hatten rund fünf Minuten an dem Rückstand zu knabbern, dann übernahmen sie die Kontrolle. Nach dem Ausgleich durch Maximilian Bauer in der sechsten Minute erzielte Neuzugang Nick Pitsikoulis noch in der selben Spielminute das 2:1. Danach waren die Wölfe nicht mehr aufzuhalten und deckten die Schwächen der Bremer Defensive schonungslos auf. In schöner Regelmäßigkeit trafen Stefan Bilstein (9.), Pitsikoulis (16.), Michele Meridian (19.) und Thomas Pape (20.) zum 6:1-Drittelstand.
Auch im zweiten Abschnitt hielten die Wölfe das Tempo enorm hoch. Schon nach 28. Minuten war der Bann gebrochen und Andreas Bippus sorgte erstmals in dieser Saison für ein zweistelliges Ergebnis. Zuvor hatten Bilstein (22.), Pitsikoulis (23.) und Pape (27.) getroffen. Pape (33.), Erik Pipp (36.), Benjamin Schulz (40.) und Pitsikoulis (40.) trieben das Ergebnis noch weiter in die Höhe.
Erst in den letzten zwanzig Minuten nahmen die Wölfe, auch bedingt durch einige Strafzeiten, das Tempo aus der Partie. Dennoch reichte es noch zu zwei weiteren Treffern von Pitsikoulis (49.) und Michael Fichtl (58.). Erstaunliche Randnotiz: Jeder Feldspieler der Wölfe konnte sich mit mindestens einem Scorerpunkt in die Statistik eintragen! „Vielleicht war das 0:1 genau das Richtige, um wach zu werden. Jetzt haben wir ein Endspiel in Timmendorf, auf das wir hingearbeitet haben“, sagte nach der Partie Wölfe-Coach Bernd Wohlmann schon mit Blick auf das kommende Wochenende, an dem der ESC am Sonntag zu Gast an der Ostsee ist.

Tore: 1:0 I. Schön (Sabudski) 0:58, 1:1 Bauer (Hinz, Korkus) 5:17, 1:2 Pitsikoulis (Pipp, Schock) 5:46, 1:3 Bilstein (Schock, Öttl) 8:59, 1:4 Pitsikoulis (Pipp, Fichtl) 15:19, 1:5 Meridian (Kähm, Bilstein) 5-4 18:15, 1:6 Pape (Öttl) 19:48, 1:7 Bilstein (Bippus, Meridian) 21:16, 1:8 Pitsikoulis (Schock, Pipp) 22:10, 1:9 Pape (Schulz, Hinz) 26:51, 1:10 Bippus (Bilstein, Kähm) 27:39, 1:11 Pape (Schulz, Korkus) 32:28, 1:12 Pipp (Schock, Pitsikoulis) 35:06, 1:13 Schulz (Bauer) 5-4 39:15, 1:14 Pitsikoulis (Schock, Fichtl) 39:53, 1:15 Pitsikoulis (Schock) 4-5 48:56, 1:16 Fichtl (Pipp, Pitsikoulis) 5-3 57:04
Strafen: Weser Stars 12 + 10 Meinhardt – Harzer Wölfe 8
Zuschauer: 310

Harzer Wölfe: D'Antuono – Öttl, Fichtl, Hinz, Kähm, Korkus – Schock, Pitsikoulis, Pipp, Bilstein, Bippus, Meridian, Schulz, Pape, Bauer