Zeiten der Ladehemmung sollen vorbei sein

Oberliga: GSC 08 gastiert am Sonntag um 15 Uhr beim SV Drochtersen/Assel

Goslar (cfk). An das Hinspiel gegen den SV Drochtersen/Assel werden die Goslarer Oberliga-Kicker mit gemischten Gefühlen zurück denken. Zur Pause lag man vor heimischem Publikum noch 0:2 hinten, erst eine für Trainer Manfred Wölpper ungewöhnlich laute Kabinenpredigt ließ den GSC das Blatt noch zu einem 3:2 wenden. Soweit soll es, wenn es nach Wölpper geht, am Sonntag ab 15 Uhr bei Drochtersen/Assel erst gar nicht kommen.
Die jüngste Vorstellung gegen Osterholz/Scharmbeck mit einer bärenstarken ersten GSC-Hälfte lässt hoffen, dass die Zeiten nahezu kläglicher Ladehemmungen vorbei sind. Mit dem zuletzt überragenden Martin Pett sowie „Oldie“ Peter Endres scheint sich auch eine ordentlich harmonierende „Doppel-Sechs“ gefunden zu haben. „Die sind zudem auch beide noch torgefährlich, haben ein ordentliches Pfund“, betont Wölpper die Schussqualitäten der „Sechser“.
Allerdings muss er wegen Krankheit und Verletzungen auf Tezcan Karabulut, Alessandro Caruso, Karol Szweda und Christopher Kolm verzichten. „Vielleicht kann ich auch eine Hälfte auf Enrico setzen“, will Wölpper dem gerade vom Kreuzbandriss genesenen Maaßen aber auch nicht zu viel zumuten. Lediglich in der Innenverteidigung plagt ihn ein Luxusproblem. „Eckermann und Scheinpflug und Kalkan sind alle drei stark“, er weiß noch nicht, wer zunächst auf der Bank Platz nehmen muss.