DRK Hahausen löst sein Garagenproblem

Für das DRK-Einsatzfahrzeug gab es lange keinen Unterstand. Das hat sich geändert. (Foto: Strache)

Fürs neue Einsatzfahrzeug fehlte bisher ein Unterstand / Neubau zu teuer / In Seesen fündig geworden

Lange Zeit stand das neue Einsatzfahrzeug des DRK Hahausen im Regen. Grund: Die Scheune, nur 100 Meter vom Dorfgemeinschaftshaus entfernt, ist mit dem 7,5 Tonnen schweren Laster für Katastrophenfälle besetzt.

Für ein zweites Fahrzeug fehlt dort schlichtweg der Platz. So musste das neue Fahrzeug bei Wind und Wetter halt draußen stehen. Ein Unding finden viele Hahäuser. Der DRK-Ortsverein hat das Problem nun angepackt. Und konnte dabei auf örtliche Hilfe bauen.
Eigentlich wollte der DRK-Ortsverein Hahausen ein Carport für sein Einsatzfahrzeug bauen. Doch der Gemeinderat wollte lieber eine formschöne, massive Lösung. Halt eine angemessene Garage fürs Fahrzeug. Problem an der Sache, Wunsch und Wirklichkeit gehen hier weit auseinander. „Die Kostenschätzung sprengt unsere finanziellen Möglichkeiten“, sagt der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Dirk Räke auf Anfrage des „Beobachter“. Über 30.000 Euro hatten die Hahäuser Rotkreuzler für den Neubau investieren müssen. Für den Ortsverein mit seinen rund 150 Mitgliedern absolut nicht allein zu stemmen. Die Wählergemeinschaft Hahausen (WGH) hatten bereits einen Antrag zur Bezuschussung eines Garagenneubaus im Gemeinderat gestellt. In der jüngsten Ratssitzung wurde der Punkt von der Tagesordnung gestrichen. Der Antrag ist nun hinfällig geworden. Denn der Ortsverein hat sich selbst gekümmert.

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