Edith Rohde feierlich verabschiedet

Erinnerungsfoto mit Propst Thomas Gleicher (rechts), er leitete den Abschiedsgottesdienst. (Foto: Süpke)

100 Weggefährten und Freunde waren beim Gottesdienst in Hahäuser St.-Romanus-Kirche dabei

In den letzten 45 Jahren hat die Hahäuserin Edith Rohde viel erlebt. Nach viereinhalb Jahrzehnten geht die Pfarramtssekretärin in den Ruhestand.

 Ihr zu Ehren gab es jetzt einen Abschiedsgottesdienst in der St.-Romanus-Kirche. Der setzte dem Ganzen noch einmal die Krone auf.
Im Vorfeld fragte sich Edith Rohde, ob überhaupt jemand kommt? Dabei brauchte sie sich keine Sorgen zu machen. 100 Weggefährte und Freunde ließen sich diesen Moment nicht entgehen. „Selbst Propst Gleicher hat mich umarmt, das habe ich in den 45 Jahren nicht erlebt”, so die überraschte Jubilarin. Ihr Abschiedsgottesdienst war sehr emotional. Zahlreiche Geschenke konnte Edith Rohde entgegennehmen. Sogar eine Medaille mit einer 45 drauf, wurde ihr verliehen. „In der Kirche ist so etwas unüblich, aber ich habe es trotzdem gemacht”, war zu hören. Auch der ehemalige Kirchenvorstand Karl-Heinz Illers nutzte die Chance, sich bei der guten Seele der Kirchengemeinde zu bedanken. Einen Rosenstrauch hatte er mitgebracht. Der Kirchenvorstand aus Hahausen und Nauen hatte einen Essensgutschein samt einem Foto von der Dorfkirche mitgebracht. Zudem organisierten sie den anschließenden Sektempfang im Gotteshaus. Oft war Edith Rohde an diesem Tag sprachlos, wegen so viel Herzlichkeit.
Überrascht wurde die Hahäuserin auch von ihrer Familie. Ihr Enkel Konstantin spielte Gitarre, der andere Enkel Justus Orgel. „Ich hätte gedacht, mein Sohn Michael spielt, so toll war das”, so die stolze Oma. Auch Sohn und Schwiegertochter sorgten für eine musikalische Note bei diesem Abschiedsgottesdienst. Zugleich freute sich Edith Rohde, dass ihr Mutter daran teilnehmen konnte. Am 15. Juli ist ihr letzter Arbeitstag. Dann geht sie nach 45 Jahren in den Ruhestand.