Ein Höhenflug über Hahausen

Zwischenstopp in Neuekrug an der Bahnbrücke. (Foto: Seewaldt)

„Ein Dorf auf den Beinen“ findet große Resonanz: „Wanderhirte“ Rainer Hoffmeister hat viele Fakten im Gepäck

Das Wetter und die Resonanz übertrafen alle Erwartungen bei der am vergangenen Sonntag durchgeführten Open-Air-Veranstaltung in Hahausen. Bürgermeister Eckhard Ohlendorf, gleichzeitig Ideengeber der Wanderung „Ein Dorf auf den Beinen“, hieß ungefähr 80 Teilnehmer am Feuerwehrgerätehaus herzlich willkommen und übergab das Wort an den versierten Wanderführer.
Aufgestützt auf seinen mitgebrachten Hirtenstab, stellte Rainer Hoffmeister gleich am Anfang klar, dass er mit dem Wort „Wanderführer“ ein Problem habe und sich eher als „Wanderhirte“ sehe. Der Wanderung um Hahausen gab er ergänzend mit „Höhenflug über Hahausen“ einen zusätzlichen Titel, der Programm war. Denn es wurde an drei markanten Orten unterschiedlichster Höhenmeter ein Zwischenstopp eingelegt.
Rainer Hoffmeister verstand es, die Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen und mit auf eine geschichtliche Reise zu nehmen. Dabei spannte er einen interessanten Bogen von der sich veränderten Landschaft um Hahausen bis zur Ansiedlung des Dorfes, das an wichtigen alten Handelswegen entstand. Der wunderschöne Blick ins Lutterbecken und auf die umliegenden Höhenzüge bot eine tolle Kulisse zu den Ausführungen. Besonders auch alteingesessene Bürger kamen der Aufforderung gerne nach und trugen eigene Erinnerungen zur geschichtlichen und gesellschaftlichen Entwicklung bei, indem unter anderem die vielfältigen Handwerksberufe, Kaufmannsläden und Gaststätten in Hahausen genannt wurden.

Was alles bei dem Vor-Ort-Gottesdienst in der St. Romuns-Kirche gemacht wurde, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 14. September 2017.