In Hahausen dreht sich alles um die Kartoffel

Alle zwei Jahre laden die örtlichen Vereine zu diesem Fest ein / Am Sonntag, 2. Oktober, ist es wieder so weit

Die Vorbereitungen in Hahausen laufen auf Hochtouren. Vergangene Woche saß Bürgermeister Henri Hoffmeister mit den Vereinsvertretern zusammen.

Dann stimmen sie die Veranstaltungen ab. Bei einem jährlichen Großereignis ziehen alle an einem Strang. In den ungeraden Jahren bitten die Hahäuser zum Weihnachtsmarkt, in den geraden zum Kartoffelfest. Letzteres wird am Sonntag, 2. Oktober, wieder am und im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Verschiedene kulinarische Speisen rund um die Kartoffel haben die Hahäuser dann im Angebot. Es reicht von Kartoffelwaffeln über Kartoffelsalat bis zum Szegediner Gulasch, verrät der Bürgermeister.
Bereits zum achten Mal veranstalten die Hahäuser ihr Kartoffelfest. Beginnen wird die Veranstaltung traditionell mit einem Erntedankgottesdienst in der Hahäuser St.-Romanus-Kirche. Dieser beginnt um 10.45 Uhr. Im Anschluss geht es nahtlos zum Fest über. Von der Kirche können sich die Besucher auf den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus machen. Wie erwähnt wird dort gefeiert.
Hungrig und durstig muss an diesem Tag niemand bleiben, verspricht Henri Hoffmeister. Sollte es kälter werden, kein Problem. Auch Glühwein wollen die Hahäuser an diesem Tag anbieten. Für jeden Geschmack wird garantiert etwas dabei sein.
Erstmals werden sich die Mitglieder des Hahäuser Jugendrotkreuzes auf dem Fest präsentieren. Im August sind Sabine Philipps und Miriam Gerbrich mit ihren Schützlingen neu gestartet, der „Beobachter“ berichtete. Am vergangenen Sonnabend stand das nächste Treffen an. Hier stand alles im Zeichen des Kartoffelfestes. „Wir haben auch ein Plakat für unseren Stand gestaltet“, verrät Miriam Gerbrich. Mit dem Verkaufserlös ihrer Kartoffelwaffeln wollen sich die Kinder einen gemeinsamen Zoobesuch finanzieren. Alle sind gespannt wie es wird.
Mit einem Verkaufsstand wird auch der örtliche St.-Romanus-Kindergarten vertreten sein. Die Kinder haben Herbstsachen gebastelt. Sie werden dann auf dem Fest verkauft. Gefeiert wird bis der Letzte den Platz verlässt.