Zehn Jahre Schlepperfreunde gefeiert

Die Dreschmaschine aus den zwanziger Jahren im Einsatz. (Foto: Seewaldt)

In Hahausen konnten alte Landmaschinen in Aktion erlebt werden / 1500 Besucher gezählt

Kinder, wie die Zeit vergeht: Zehn Jahre gibt es nun schon die Schlepperfreunde Hahausen.

Grund genug, den runden Geburtstag gebührend zu feiern. Los ging es mit dem Jubiläumsabend. Dazu konnten rund 150 Gäste im Festsaal in der Halle der Ohlendorf/Kalbreier GbR begrüßt werden. Sven Tost (1.Vorsitzender) und Arne Kalbreier (2. Vorsitzender) hießen die Gäste und die Vorstände der Hahäuser Vereine willkommen und gaben einen Rückblick auf ein Jahrzehnt Schlepperfreunde. Im Anschluss überbrachte Ortsbürgermeister Henri Hoffmeister die Grußworte der Gemeinde und stellvertretend die Glückwünsche der Vereine. Denen schlossen sich die Vertreter befreundeter Traktorvereine an. Anschließend ging man zum gemütlichen Teil mit Musik und Tanz mit DJ MikyMike über.
Das eigentliche Schleppertreffen startete dann am folgenden Morgen. Hier konnten die angereisten Oldtimerfreunde nicht nur ihre Schlepper ausstellen, sondern auch pflügen, Baumstämme ziehen und ihr Gleichgewicht auf der Treckerwippe unter Beweis stellen. Die Agravis war mit einer Motorbremse vor Ort, an der die Motorleistung der Oldtimer überprüft werden konnte. Helmut Pages wartete mit seinem mobilen Sägewerk auf und auch die Bogenschützen des MTV Seesen waren mit einem Bogenschießstand vertreten. Die rund 1500 Gäste konnten sich zudem ein Bild von der Entwicklung der Getreideernte machen, angefangen von der Dreschmaschine aus den 20er Jahren über den Mähbinder aus den Fünfzigern bis hin zu einem modernen Mähdrescher. Die Schlepperfreunde führten die immer noch funktionsfähige Dreschmaschine vor. Außerdem zeigten motivierte starke Gäste und Schlepperfreunde beim Schleppertauziehen, ob Mensch oder Maschine stärker waren.
Am Abend wurde dann bei der schon traditionellen Oldtimerparty mit 250 Gästen aus nah und fern gefeiert. Einige Oldtimerfreunde übernachteten zudem auf dem Acker.
Der dritte Festtag begann mit einem Katerfrühstück. Im Anschluss hielt Pastorin Johanna Bernstengel einen Feldgottesdienst, der aufgrund der Wetterlage in den Festsaal verlegt werden musste. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Posaunenchor und der Kindergarten. Während des Kaffee- und Kuchenverkaufs am Nachmittag unterhielten der Hahäuser Gesangverein und die Heimatgruppe des Harzklubzweigvereins Neuekrug-Hahausen die Gäste. Damit klang dann das Schleppertreffen langsam aus.
Die Geburtstagsveranstaltung war ein voller Erfolg. Es konnten 80 Schlepper, beim Festabend 150 Personen, zur Oldtimerparty 250 Gäste und über das ganze Wochenende 1500 Besucher begrüßt werden.