Das schönste Fest, das das Dorf je erlebt hat

Fröhliche Lieder trugen die Harriehäuser zur Eröffnung vor.

Harriehäuser sind stolz auf den Tag des offenen Hofes

Als am Sonntagabend die Trecker knatternd wieder in die Scheune rollten, die Schafe auf ihre ursprünglichen Wiesen und die Schweine zurück in die Ställe gebracht wurden und nach und nach die vielen Tische und Bänke hochgeklappt wurden, sah man in Harriehausen nur noch zufriedene Gesichter.
„Besser hätte der Tag des offenen Hofes gar nicht laufen können“, befand Karl-Otto Ehbrecht, ehemalige Leiter des Polizeikommissariats Seesen, und in Harriehausen unter anderem dafür verantwortlich, dass am Sonntag die Besucherströme in die richtigen Bahnen gelenkt werden. „Rund 7000 Besucher dürften es allemal gewesen sein, die zu uns gekommen sind“, schätze Ehbrecht zu diesem Zeitpunkt. Mehr als sich die Veranstalter erhoffen durften.
Von morgens um 10 Uhr an herrschte am Sonntag bei bestem Wetter ein buntes Treiben im Ortskern, der für das „große Ereignis“ fein herausgeputzt war. Bad Gandersheims Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen beglückwünschte die Veranstalter schon zu Beginn zu der tollen Veranstaltung, in der natürlich die Landwirtschaft im Fokus stand.
Information gab es zuhauf aus allen Bereichen. Bauer Detlef Macke informierte über seine Schweinezucht, beiFamilie Handke konnten Baumaschinen bestaunte und unter anderem ein Blick in den Rinderstall geworfen werden und Heinz Pagel präsentierte seinen großen Mähdrescher und vieles mehr. In der Scheune lud der Heimatverein zu einer interessanten Ausstellung „Das Leben früher“ ein und nebenan zeigte Hauke Gaus aus Lutter, wie Korn zu Mehl verarbeitet wird. Eine Wanderschmiede gehörte ebenfalls zu einem der Höhepunkte beim „Tag des Hofes“ in Harriehausen. Ihn bestaunten die Besucher vor dem Hof der Familie Macke. Für Kinder wurden hier kleine Messer geschmiedet.
Die Mädchen und Jungen konnten sich zudem im größten Heuhafen des Dorfes nach Herzenslust austoben. Landwirt Wilhelm Kulp zog den Planwagen mit seinem Schlepper durch den Ort. Das Landvolk Northeim präsentierte sich ebenfalls mit einem Stand, und auch die Landjugend machte mit und und und... Vorführungen und Musik sollten auf demDorfplatz für kurzweile Unterhaltung sorgen. Westerntänze, Blasmusik und Heimatlieder wurden dargebracht. Dafür gab es langanhaltenden Applaus.
Klar, dass bei mehr als 7000 Besuchern auch für die nötige Verpflegung gesorgt war. Fleißige Landfrauen hatten Kuchen und Torten gebacken, es gab deftiges vom Schwein und viele weitere Spezialitäten direkt vom Hof.
Die Helfer von den örtlichenVereinen – allen voran der Spotverein und die Sea Sharks hinter den jeweiligen Ständen hatten alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher zu versorgen. Geklappt hat das alles reibungslos, die viele Mühe, die sich die Oganisatoren imVorfeld gemacht hatten, sollte sich gelohnt haben.