Harriehäuser blicken mit Stolz auf ihren Tag des offenen Hofes zurück

Das Organisationskomitee des Tag des offenen Hofes in Harriehausen kam jetzt noch einmal zusammen, um ein Resümee zu ziehen.

„Eine Welle der Begeisterung erfasste das Dorf“ / Überschuss ist für ein Maibaum-Projekt geplant

Der Tag des offenenHofes in Harriehausen liegt nun schon einige Wochen zurück. Die veranstaltenden Landwirte und die an der Vorbereitung beteiligten Harriehäuser trafen sich jetzt noch einmal, um Erfahrungen auszutauschen und ein Resümee zu ziehen. Hans-Georg Macke, Mitglied im Vorstand des Landvolk Kreisverbandes Northeim-Osterode und Sprecher der teilnehmenden Landwirte, konnte dazu auch die Verantwortlichen von Vereinen, Verbänden und Organisationen begrüßen.
Zu Beginn seiner Ausführungen bedankte er sich – stellvertretend für alle - bei den Anwesenden und hob hervor, mit wie viel Euphorie und Engagement die Idee aufge-nommen und dann Schritt für Schritt umgesetzt wurde.
Er wies auch nochmal auf die doch recht kurze Vorbereitungszeit hin. Aber bereits nach der ersten Zusammenkunft im Kreis der hochmotivierten Vereinsvertreter wurde die Ampel auf „grün“ gestellt und die ersten Vorstellungen für die Durchführung der Veranstaltung begeistert aufgenommen.
Neben diesem Arbeitskreis wurden im „Organisationskomitee“ die vorbereitenden Planungen skizziert und mit Leben erfüllt. Am Ende waren 17 Treffen erforderlich, um die zahlreichen Ideen und Anregungen auf Machbarkeit zu prüfen und den großen Rahmen abzustecken.
Schon bald nahm das Konzept, neben einigen Höfen unter dem Motto ein Dorf macht mit, den gesamten Dorfkern einzubeziehen, Formen an. Der Tag des offenen Hofes sollte in Harriehausen als landwirtschaftlich geprägte Hof-, Tier- und Maschinen-ausstellung mit einem Gottesdienst, zahlreichen Unterhaltungs- und Showeinlagen sowie einem großen Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken durchgeführt werden. Auch zahlreiche Gewerbebetriebe nahmen teil.
Einen nicht unwichtigen Aspekt in der Vorbereitung nahm auch die Realisierung eines schlüssigen Verkehrskonzepts ein, um die Besucher zügig auf und von den Parkplätzen zu leiten.
Mit entsprechenden Informationsschreiben wurden alle Einwohner informiert und um Mithilfe und Unterstützung gebeten. Eine Welle der Begeisterung erfasste das Dorf.
Die Aufbauarbeiten stellten alle Beteiligten nochmals vor enorme Herausforderungen. Es war eine große logistische Leistung, die am späten Samstagabend, leider bei Dauerregen, ihren Abschluss fand.
Am Tag des offenes Hofes selbst zeigte sich der Wettergott von seiner besten Seite. Bei wunderschönem Wetter waren die besten Voraussetzungen für ein harmonisches Fest, das von mehr als 7000 Gästen besucht und begeistert angenommen wurde, gegeben.
Nach diesem in allen Belangen positiven Resümee wurde über die Verwendung des Überschusses beraten.
Der Tag des offenen Hofes stand unter dem Motto „Ein Dorf macht mit“. Daher lag es nahe, eine Förderung für den Kindergarten, die Konfirmanden (Jugendraum), die Ortsgruppe des DRK, den Kaninchenzuchtverein, die Landjugend sowie die unterstützen-den Freiwilligen Feuerwehren und die Kinder –und Jugendfeuerwehr Seboldshausen zu bedenken.
Darüber hinaus wurde von Detlev Krause der Vorschlag unterbreitet, die „Maibaum-Tradition“ wieder aufleben zu lassen. Eine Feier zur Maibaumaufstellung wäre eine weitere Stärkung der Dorfgemeinschaft. Dieser Vorschlag wurde in der Abschlussbesprechung von allen Beteiligten sehr begrüßt. Es wurde beschlossen, dieses Projekt aus dem Überschuss zu realisieren.
Zum Abschluss kündigte Hans-Georg Macke noch an, dass am Sonnabend, 15. September, im Harriehäuser Park eine „Dankeschön-Feier“ stattfindet, zu der alle Helfer eingeladen werden sollen. Das gesamte Film- und Fotomaterial wird zur Zeit gesichtet. Es soll in einer zusätzlichen Veranstaltung für alle Interessierten im Winter gezeigt werden. Hierbei wird über das Maibaum-Projekt berichtet werden.
Zusammenfassend wurde nochmals hervorgehoben, dass nicht nur das große Engagement aller Beteiligten für die Veranstaltung, sondern auch das Erscheinungsbild des Ortes und die uneigennützige Unterstützung durch alle Bürgerinnen und Bürger von den zahlreichen Gästen überaus positiv aufgenommen wurde.
Dieser Impuls ist noch heute spürbar und hat die Dorfgemeinschaft enger zusammen geführt.