Zertifikat für den evangelischen Kindergarten Harriehausen

Zweite Seminarreihe der Landeskirche zum Qualitäts-Management abgeschlossen

Um die Qualität der evangelischen Kindertageseinrichtungen in der Landeskirche Braunschweig weiter zu verbessern, haben erneut 19 Einrichtungen, zu denen auch der evangelische Kindergarten Harriehausen zählte, an einer besonderen Seminarreihe teilgenommen.
Anderthalb Jahre lang haben sich die Leiterinnen aus 19 Kindertagesstätten der Landeskirche Braunschweig in mehreren ein- bis mehrtägigen Seminarbausteinen Kenntnisse und Fähigkeiten angeeignet, um ein Qualitäts-Management-System in der eigenen Einrichtung aufzubauen. Zu den Inhalten dieser Bausteine gehörten Themen wie z.B. Erstellen eines individuellen Leitbildes, Qualitätsziele, Personalmanagement, Planung und Dokumentation der pädagogischen Arbeit, Zusammenarbeit mit den Eltern, Zusammenarbeit innerhalb der Kirchengemeinde, Öffentlichkeitsarbeit sowie Gesundheit, Ernährung und Sicherheit.
An mehreren Teamtagen sowie in Dienstbesprechungen auch mit den Eltern und dem Kirchenvorstand galt es diese neuen Erkenntnisse in die Einrichtung zu tragen und zu bearbeiten, wobei Inhalte der derzeitigen Arbeit neu überdacht wurden.
Zum Abschluss ihrer Fortbildung haben die Teilnehmerinnen im Tagungszentrum Haus Hessenkopf in Goslar ihre Zertifikate ausgehändigt bekommen.
Laut Irmgard Pörner, Leiterin des Kindergartens Harriehausen, gilt es nun die erarbeiteten Ziele, Prozessregelungen, Checklisten, Leitfäden und Formulare schrittweise in die tägliche Arbeit zu integrieren, um die Profilierung und Qualifizierung der Einrichtung zu erhöhen.
An dem zweiten Durchgang dieser Seminarreihe nahmen Kindergärten aus Badenhausen, Braunschweig, Harriehausen, Königslutter, Malum, Salzgitter-Bad, Salzgitter-Lebenstedt, Vechelde und Wolfenbüttel teil.
Landeskirchenrat Cornelius Hahn, zuständig im Landeskirchenamt für Bildungsfragen, zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch für die Maßnahme: „Auf diese Weise können Kindertagesstätten an Profil gewinnen und noch besser als bisher für die Kleinsten in unseren Gemeinden arbeiten.“