Blitzeinschlag auf dem Fußballplatz

Befreundeter Verein des SV Harriehausen in Sachsen betroffen

Schlimme Nachrichten erreichten den SV Schwarz-Weiß Harriehausen vom befreundeten Fußballverein SV Einheint Bräunsdorf Anfang dieser Woche. Dort, in Sachsen in der Nähe von Freiberg, sind am vergangenen Sonntag mindestens 22 Menschen verletzt worden, als ein Blitz in einen Telefonmast direkt neben dem Fußballplatz einschlug.

Die betroffenen Spieler und Fußballer mussten laut überregionalen Medienberichten umgehend medizinisch versorgt werden. Die Verletzungen waren laut Polizei aber leichterer Natur. Der Blitz war während eines Unwetters auf dem Spielfeld in Bräunsdorf eingeschlagen. Die Partie SV Einheit Bräunsdorf gegen den Hainicher FV wurde daraufhin beim Stand von 3:0 abgebrochen.
Der SV Harriehausen, bei dem die Nachricht Anfang der Woche die Runde machte, wünscht allen Betroffenen alles Gute und gute Besserung. Seit Jahren pflegen beide Vereine eine Freundschaft, gegenseitige Besuche haben schon mehrfach stattgefunden.
Wie der Harriehäuser Spielausschussobmann Heinz-Hermann Brunke mitteilte, gehe es den betroffenen Fußballern den Umständen entsprechend gut. Er hatte sich umgehend telefonisch in Bräunsdorf nach dem Gesundheitszustand der Kicker erkundigt. Vor Jahren hatte der SV Harriehausen den SV Bräunsdorf nach der dortigen Flutkatastrophe im Jahr 2002 unterstützt. Damals war die komplette Sportanlage geflutet worden. In Harriehausne wurden seinerzeit Gelder gesammelt, um den Wiederaufbau zu unterstützen. So entstand die Freudschaft beider Vereine. Unter anderem waren die Schwarz-Weißen zum Trainingslager nach Bräunsdorf gefahren.
Die Nachricht vom Blitzeinschlag sorgte daher in Harriehausen und hier beim Sportverein für Aufregung. Entwarnung, was den Gesundheitszustand seiner Spieler betrifft, konnte Benjamin Schubert, Co-Trainer bei Einheit Bräunsdorf, geben. „Unsere Spieler sind allesamt wohlauf und aus dem Krankenhaus entlassen worden”, erklärte er gegenüber der Freien Presse in Sachsen. Wie alle anderen Beteiligten und Augenzeugen konnte auch der Bräunsdorfer nicht fassen, was sich da am Sonntagnachmittag im Striegistalstadion abgespielt hat. „Es war fast der wortwörtliche Blitz aus heiterem Himmel“, sagte Schubert. „Das Spiel war wegen des Gewitters unterbrochen. Als es nur noch ein bisschen genieselt hat, waren sich alle einig, dass es weitergehen kann. Und dann gab es den Knall...“ uk